Tragisches Lawinenunglück in Tirol: Skifahrer (41) stirbt, Begleiter (36) überlebt verletzt
Lawinenunglück in Tirol: Skifahrer stirbt, Begleiter überlebt

Tragödie in den Tiroler Alpen: Lawine reißt Skifahrer in den Tod

Ein verheerendes Lawinenunglück hat sich am Samstagnachmittag in den Tiroler Alpen ereignet. Zwei italienische Skifahrer im Alter von 36 und 41 Jahren wurden beim Freeriden abseits der Piste am Hohen Marchkopf von einer gewaltigen Schneelawine erfasst und verschüttet. Der 41-jährige Wintersportler verstarb noch an der Unfallstelle, während sein Begleiter schwer verletzt überlebte.

Der tödliche Ablauf des Unglücks

Nach Angaben der Tiroler Polizei befanden sich die beiden Freerider gegen 17.25 Uhr auf einem steilen Nordwesthang, als sich plötzlich etwa 100 Meter unterhalb ihrer Position ein gewaltiges Schneebrett löste. Die Lawine war etwa 250 Meter breit und riss die Skifahrer mit sich. Der steile Hang verwandelte sich innerhalb von Sekunden in eine tödliche Falle.

Der 36-jährige Skifahrer hatte noch unglaubliches Glück im Unglück: Er wurde nur teilweise von den Schneemassen begraben und konnte sich eigenständig befreien. Unmittelbar nach seiner Rettung setzte er einen Notruf ab und begann mit seinem Lawinenverschüttetensuchgerät nach seinem vermissten Begleiter zu suchen.

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Bergrettungseinsatz unter Hochdruck

Kurz nach dem Notruf trafen zwei Rettungshubschrauber mit erfahrenen Bergrettern am Unglücksort ein. Die Einsatzkräfte begannen sofort mit der Suche nach dem verschütteten 41-Jährigen. Mithilfe modernster Ortungstechnik konnten sie den Wintersportler schließlich in einer Tiefe von etwa 1,6 Metern unter der Schneedecke lokalisieren.

Nach rund 30 Minuten intensiver Grabungsarbeiten wurde der Verschüttete geborgen. Doch für den 41-jährigen Italiener kam jede Hilfe zu spät – er wurde nur noch leblos aus den Schneemassen gezogen. Die Bergretter konnten lediglich noch den Tod feststellen.

Verletzter Überlebender wird behandelt

Der 36-jährige Begleiter des Verstorbenen erlitt bei dem dramatischen Unglück eine Handverletzung. Nach seiner Rettung wurde er umgehend ins Krankenhaus Schwaz gebracht, wo er ambulant medizinisch versorgt wurde. Sein physischer Zustand gilt als stabil, doch die psychischen Folgen des traumatischen Erlebnisses sind noch nicht absehbar.

Die Tiroler Behörden untersuchen derzeit die genauen Umstände des Lawinenabgangs. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass die Wintersportler sich in einem als lawinengefährdet eingestuften Gebiet befanden. Die Alpenregion verzeichnet in dieser Saison bereits mehrere ähnliche Unglücke, die die Gefahren des Freeridens abseits gesicherter Pisten deutlich machen.

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