Frontal-Crash bei Waren: Bahnstrecke nach Unfall am Bahnübergang Schwenzin stundenlang blockiert
Am Samstag kam es auf dem Bahnübergang in Schwenzin bei Waren zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Der Vorfall führte zu erheblichen Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr, wie Sebastian Meinhardt, Erster Polizeihauptkommissar des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, mitteilte.
Unfallhergang mit unklarer Ursache
Gegen 12.40 Uhr war nach aktuellen Ermittlungen eine 69-jährige deutsche Fahrerin mit ihrem BMW aus bislang ungeklärten Gründen nach links von ihrer Fahrspur abgekommen. Dabei stieß sie frontal mit einem entgegenkommenden Peugeot zusammen. Der 70-jährige deutsche Fahrer des Peugeot erlitt bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen und wurde zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus Waren gebracht.
Zweistündige Sperrung der Bahnstrecke RB 15
Durch den Frontal-Crash waren beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit und blockierten den gesamten Bahnübergang inklusive der Gleise. Für die umfangreiche Unfallaufnahme und die anschließende Fahrzeugbergung mussten die Fahrbahn sowie die Bahnstrecke der Regionalbahnlinie RB 15 zwischen Waren (Müritz) und Plau am See vollständig gesperrt werden. Diese Sperrung dauerte etwa zwei Stunden an und führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Region.
Der materielle Schaden an den beiden beteiligten Autos wird von der Polizei auf rund 20.000 Euro geschätzt. Die genaue Unfallursache wird weiterhin von den Ermittlungsbehörden geprüft, um mögliche technische Defekte oder menschliches Versagen auszuschließen. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, besonders an Bahnübergängen stets aufmerksam und vorsichtig zu fahren, um solche gefährlichen Situationen zu vermeiden.



