Heftige Worte: Café-Betreiberin bricht am Muttertag in Tränen aus
„Setzt Kinder in die Welt, es gibt nichts Schöneres!“ – Davon ist eine Unternehmerin aus dem Uckerland überzeugt. Sie bekam heftige Worte von ihrer Tochter zu hören.
Beim Interview mit dem Nordkurier fielen sich Carmen Flemming und Tochter Peggy Berlin schluchzend in die Arme. Der Rosenhof in Karlstein ist ein Familienbetrieb. Ohne die Unterstützung ihrer beiden Sprösslinge würden Maik und Carmen Flemming die Firma im Uckerland nicht stemmen können.
Kinder sind mit im Unternehmen
Beide Kinder sind mit im Unternehmen. Der Sohn ist die große Stütze im Gartenbau, die Tochter managt gemeinsam mit den Angestellten das benachbarte „Dornröschen“-Café. Dort flossen am Sonntag, dem 10. Mai, bittere Tränen, bevor die Gäste zum traditionellen Muttertagsfrühstück eintrafen. Denn der Nordkurier hatte Carmen Flemming die Frage nach den schönen Seiten des Mutterseins gestellt. Unter Tränen brach die Mittfünfzigerin eine Lanze dafür, Kinder in die Welt zu setzen.
Das Video zeigt, wie emotional es wurde. Ihr Nachwuchs sei für sie und ihren Mann das größte Glück der Welt und der Grund, warum es lohne, jeden Morgen wieder aufzustehen und sein Bestes zu geben, bekräftigte die Firmenchefin schluchzend. Es gebe keine bessere Rolle als die Mutterrolle, setzte sie bewegt hinzu.
An Tochter Peggy gewandt sagte die Uckermärkerin, dass man super mit ihr zusammenarbeiten und sich hundertprozentig auf sie verlassen könne: „Dafür danke, mein Kind!“. Peggy Berlin gab das Lob gern zurück: „Ich habe eine ganz tolle Mama. Sie hat mir im Leben beigebracht, dass es auch mal schwierig sein kann, man das aber durchsteht und trotzdem weiter zusammenwächst.“
Beim Interview mit dem Nordkurier fielen sich Carmen Flemming und Tochter Peggy Berlin schluchzend in die Arme. Die junge Frau ist in der besonderen Lage, dass sie nicht nur die Mutter, sondern auch ihre Schwiegermutter im Job ständig um sich hat: „Wir haben uns das so ausgesucht und es klappt gut.“
Liebesbekundung mitverfolgt
Die Gäste der Muttertagsveranstaltung in Karlstein verfolgten die Liebesbekundung von Mama und Tochter begeistert mit. Auch hier waren meist Mütter und Töchter gemeinsam erschienen, um es sich ein paar Stunden gut gehen zu lassen - bei bestem Speis und Trank.
Das „Dornröschen“-Cafe ist seit knapp drei Jahren in Betrieb und hat es vor allem durch seine legendären Märchenfiguren-Torten zu Bekanntheit und Beliebtheit gebracht. Im Café durften es sich die Mütter am Sonntag gut gehen lassen.
Geöffnet ist hier von Mittwoch bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Die Tore zum Rosenhof öffnen sich von Montag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr. Am 13. und 14. Juni findet hier wieder das beliebte Rosenfest statt.



