Ex-Busfahrer erfindet geniale Anti-Rutsch-Lösung für vereiste Höfe
Ex-Busfahrer baut Anti-Rutsch-Lösung für Eis

Ex-Busfahrer erfindet geniale Anti-Rutsch-Lösung für vereiste Höfe

Ein Rentner aus Boitzenburg hat eine ungewöhnliche, aber äußerst effektive Methode entwickelt, um sicher über vereiste Flächen zu gehen. Bernd Peglow, ein ehemaliger Busfahrer, wollte nicht länger auf seinem vereisten Hof ausrutschen und griff kurzerhand zu Schrauben und einem Brett.

Die geniale Idee: Schrauben unter dem Schuh

Am Freitagmorgen zögerte Bernd Peglow zunächst, über den glatten Hof zu gehen. Doch anstatt sich der Gefahr auszusetzen, entschied er sich für eine kreative Lösung. „Ich baue mir geeignete Schuhe“, dachte sich der Senior und setzte seine Idee sofort in die Tat um. Er nahm ein altes Paar Stiefel und befestigte daran ein Brett, in das er acht Schrauben bohrte, sodass diese wie Spikes herausragten.

„Das Gute daran ist, dass ich das Brett wegdrehen und die Schrauben bei Verschleiß einfach austauschen kann“, erklärte Bernd Peglow. Zum Schluss fixierte er das gesamte Konstrukt mit einem Kabelbinder an den Schuhen. Diese pragmatische Erfindung erwies sich als überraschend wirksam.

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Praktischer Alltagseinsatz und Vergleich mit handelsüblichen Spikes

In den vergangenen Tagen zog Bernd Peglow die speziell präparierten Stiefel viele Male an und aus. „Damit hole ich Holz, füttere die Hühner, die Wachteln und schaue nach dem Hund“, berichtete er. Seine Frau Sibylle blickte nicht ohne Neid auf diese praktische Erfindung. Sie hatte sich im Sanitärhaus ein Paar teure Schuhspikes gekauft, um sicher über den Hof gehen zu können.

„Die waren nicht nur viel teurer, sondern funktionieren auch nicht so gut wie die von meinem Mann“, resümierte sie. Der Vergleich zeigt deutlich, dass die selbst gebaute Variante in puncto Haltbarkeit und Effektivität überzeugt, auch wenn sie modisch vielleicht nicht den neuesten Trends entspricht.

Test anderer Methoden und Aufruf an die Leser

Das Paar aus Boitzenburg meldete sich nach einem Aufruf der Redaktion, die um Vorschläge für sichere Fortbewegung auf vereisten Flächen gebeten hatte. Zuvor wurden zwei verschiedene Methoden getestet: das Überziehen einer Socke über den Schuh und das Anbringen mehrerer Kabelbinder.

Bernd Peglow berichtete von seinen Erfahrungen: „Ich habe die Methode ausprobiert, bei der man eine Socke über den Schuh zieht. Das bringt nichts. Sobald die Socke nass wird, rutscht man.“ Die Kabelbinder-Variante scheiterte hingegen an handwerklichem Ungeschick. Die Redaktion ruft weiterhin dazu auf, Tipps und Ideen zu teilen, um gut auf den nächsten Eisregen vorbereitet zu sein.

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