Dramatischer Fahrschulunfall in Bretten: Auto landet nach Überschlag auf dem Dach
Ein vermeintlich routinemäßiges Wendemanöver entwickelte sich am Mittwoch in Bretten zu einem gefährlichen Verkehrsunfall mit erheblichen Folgen. Ein 28-jähriger Fahrschüler kam während der Fahrtstunde von der Straße ab, prallte gegen einen Baum und überschlug sich mit dem Fahrschulauto. Der Wagen landete schließlich auf dem Dach, wie die Polizei mitteilte.
Wendemanöver an Bachbrücke endet im Kontrollverlust
Der Unfall ereignete sich an einer Stelle, an der Brücken über einen Bach für Richtungswechsel genutzt werden. Nachdem der Fahrschüler das Wendemanöver über eine dieser Brücken durchgeführt hatte, verlor er plötzlich die Kontrolle über das Fahrzeug. Das Auto kam nach links von der Fahrbahn ab und krachte mit voller Wucht gegen einen Baum am Straßenrand.
Durch eine Gegenlenkung des Fahrschülers – vermutlich unter Mithilfe des 60-jährigen Fahrlehrers – geriet der Wagen ins Schleudern und überschlug sich schließlich komplett. Das Fahrzeug blieb auf dem Dach liegen und war nicht mehr fahrbereit.
Glück im Unglück: Beide Insassen können sich selbst befreien
Trotz des dramatischen Unfallhergangs blieben die Verletzungen vergleichsweise glimpflich. Sowohl der Fahrschüler als auch sein Fahrlehrer erlitten lediglich leichte Verletzungen. Wie eine Polizeisprecherin berichtete, konnten sich beide Männer aus eigener Kraft aus dem deformierten Fahrzeug befreien.
Der entstandene Sachschaden ist jedoch beträchtlich: Das Fahrschulauto wurde bei dem Aufprall und dem folgenden Überschlag so stark beschädigt, dass ein Totalschaden in Höhe von 25.000 Euro entstand. Die genaue Unfallursache wird derzeit noch von den Ermittlungsbehörden geprüft.
Der Vorfall zeigt erneut, wie schnell selbst vermeintlich einfache Fahrmanöver in gefährlichen Situationen enden können. Besonders während der Fahrausbildung, wenn Fahrschüler noch nicht über die volle Routine verfügen, können unerwartete Reaktionen zu kritischen Momenten führen.



