Boris Palmer äußert sich zur Ministerfrage unter Cem Özdemir
Der ehemalige Grünen-Politiker Boris Palmer hat sich in einem exklusiven Interview mit BILD-Moderator Thomas Kausch zur Ministerfrage unter dem neuen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Cem Özdemir, geäußert. Palmer, der als langjähriger Freund Özdemirs gilt, gab dabei eine überraschende Antwort auf die Frage nach einer möglichen Ministerposition.
„Bisher hat er mich nicht gefragt“
Im Gespräch mit BILD erklärte Palmer wörtlich: „Bisher hat er mich nicht gefragt.“ Diese Aussage lässt Raum für Spekulationen über die künftige Regierungsbildung in Baden-Württemberg. Trotz der engen persönlichen Verbindung zwischen den beiden Politikern scheint eine direkte Anfrage Özdemirs an Palmer für ein Ministeramt bisher ausgeblieben zu sein.
Palmer betonte jedoch seine grundsätzliche Unterstützung für Özdemir in dessen neuer Rolle als Ministerpräsident. Der Ex-Grünen-Politiker, der selbst lange Zeit in der baden-württembergischen Kommunalpolitik aktiv war, äußerte sich positiv über die Ernennung Özdemirs zum Regierungschef des Bundeslandes.
Hintergrund der Ministerfrage
Die Frage nach möglichen Ministerposten unter Özdemirs Führung gewinnt besondere Bedeutung, da Palmer trotz seines Austritts aus der Grünen-Partei weiterhin als einflussreiche politische Figur in Baden-Württemberg gilt. Seine Erfahrung in der Landespolitik und seine Bekanntheit machen ihn zu einem potenziellen Kandidaten für verschiedene Regierungsämter.
Das Interview mit BILD fand am 9. März 2026 statt und beleuchtet die aktuellen politischen Entwicklungen in Baden-Württemberg nach Özdemirs Ernennung zum Ministerpräsidenten. Die Aussage Palmers deutet darauf hin, dass die konkrete Besetzung der Ministerposten noch nicht abschließend geklärt ist.
Özdemir, der bisher als Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft tätig war, übernimmt mit seiner neuen Position eine Schlüsselrolle in der baden-württembergischen Landespolitik. Die Unterstützung durch erfahrene Politiker wie Palmer könnte für die Regierungsbildung von entscheidender Bedeutung sein.



