Rufus Beck und Sohn Jonathan: Harry Potter half beim Einschlafen
Rufus Beck und Sohn Jonathan: Harry Potter half beim Einschlafen

München (Bayern) – Sie sind ein ganz besonderes Vater-Sohn-Duo. Bereits im Alter von einem Jahr stand Jonathan Beck (35) gemeinsam mit seinem Vater Rufus Beck (68) vor der Kamera. Bis heute sind die beiden beruflich und privat sehr eng verbunden, sehen sich regelmäßig und telefonieren täglich. Am Donnerstag, 14. Mai (Vatertag) sind sie zusammen in der ZDF-Reihe „Lena Lorenz“ (20.15 Uhr) zu sehen. Gegenüber BILD verraten sie, was ihre Beziehung so besonders macht und warum der Vater auch mal den Sohn um Rat fragt.

Kollegen auf Augenhöhe

„Am Set sind wir, auch wenn Jonathan meinen Schwiegersohn spielt, Kollegen auf Augenhöhe“, sagt Rufus Beck zu BILD. Sein Sohn war schon sein Regieassistent bei Tabaluga, sie gehen öfters auf Theatertournee oder drehen zusammen, wie für „Lena Lorenz“. Die gemeinsame Arbeit verbinden sie dann mit privaten Unternehmungen. Jonathan zu BILD: „Wir sind mit unseren Motorrädern nach Berchtesgaden gefahren. Es war gutes Wetter und so konnten wir an drehfreien Tagen kleine Ausflüge machen. Das war sehr schön.“ Sein Vater ergänzt: „Wir fahren beide sehr gerne Motorrad und das war ganz praktisch, weil wir wussten, wir würden über eine Woche dort unten sein und wir wollten nach Drehschluss auch mobil sein.“

Sport verbindet Vater und Sohn

Probleme, weil man privat und beruflich so eng verbunden ist, gibt es bei den beiden nicht. „Wir machen auch viel Sport. Das ist natürlich ein guter Ausgleich“, erklärt Jonathan. Eine Eigenschaft schätzt er besonders an seinem Vater: „Ich liebe seine Neugier. Mein Vater lernt gerne neue Sachen, auch Sportarten. Er hat zum Beispiel vor neun Jahren erst mit Gleitschirm fliegen angefangen.“

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Rufus Beck: Mein Sohn hat mich schon oft sehr gut beraten

Und Senior Beck holt sich auch Rat beim Nachwuchs. „Wenn ich mir bei etwas unsicher bin, frage ich ihn um seine Meinung. Er hat mich schon sehr oft sehr gut beraten, wenn ich ihn zum Beispiel gefragt habe: Was hältst du von diesem Vertrag oder von diesem Projekt?“ erzählt Rufus Beck und betont: „Jonathan ist unglaublich diszipliniert und fokussiert und kann sehr gut mit Menschen umgehen. Und vor allem kann ich mich immer auf ihn verlassen. Egal ob er mein Regieassistent bei Tabaluga war, einer Millionenproduktion mit 220 Mitarbeitern, oder wir früher zusammen bergsteigen gegangen sind.“

Harry Potter zum Einschlafen

Sogar beim Vorlesen konnte sich der Vater auf seinen Sohn verlassen. Rufus Beck spricht seit 1999 die Hörbücher von „Harry Potter“ ein und Jonathan verrät jetzt: „Das Wunderschöne ist, mein Vater hat zum Vorbereiten, bevor er ins Studio gegangen ist, mir und meiner Schwester ‚Harry Potter‘ zum Einschlafen vorgelesen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie spannend und schön das für uns Kinder war. Und für ihn war das so eine Art Proberunde.“ So profitieren sogar die deutschen Harry-Potter-Fans bis heute von diesem Vater-Sohn-Verhältnis.

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