Landesgartenschau in Leinefelde-Worbis startet mit 172 Tagen Programm
Start der Landesgartenschau mit 172 Tagen Programm

Bei strahlendem Frühlingswetter hat die fünfte Landesgartenschau Thüringens in Leinefelde-Worbis ihre Pforten geöffnet. Schon vor der offiziellen Eröffnung am Vormittag versammelten sich laut Stadtsprecher René Weißbach rund 200 bis 300 Menschen vor den Absperrungen, um als Erste das Gelände zu betreten. Zum Auftakt wurden die Gäste mit Sekt und Saft empfangen, während der offizielle Landesgartenschau-Song mit dem eingängigen Refrain „La-, La-, La-, Landesgartenschau“ für gute Stimmung sorgte.

Optimistische Erwartungen

„Das Wetter passt bombastisch: blauer Himmel mit Schäfchenwolken“, freute sich Sprecher René Weißbach. Er bezeichnete den ersten Tag als „Soft Opening“ vor der großen offiziellen Eröffnung am Samstag, zu der geladene Gäste aus Politik und Gesellschaft erwartet werden. Die Veranstalter hoffen am ersten Tag auf rund 2.000 Besucher. Insgesamt dauert die Landesgartenschau 172 Tage – bis zum 11. Oktober – und erwartet rund 325.000 Gäste. Bereits im Vorverkauf wurden mehr als 3.800 Dauerkarten und über 12.000 Tageskarten abgesetzt.

Programm und Motto

Unter dem Motto „Aussöhnung zwischen Stadt und Landschaft“ bietet die Schau fast 1.700 Veranstaltungen, darunter Konzerte, Kurse und Ausstellungen. Gleich zu Beginn startet die Floristik-Ausstellung „Entstehen und Vergehen“ im sogenannten „Blumen-Block“ – einem ehemaligen Plattenbau, der auf mehreren Etagen verschiedene thematische Ausstellungen beherbergt.

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Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) betonte bei der Eröffnung, die Landesgartenschau zeige, was möglich sei, wenn in Städte und Regionen investiert werde. Insgesamt flossen rund 50 Millionen Euro aus Landes-, Bundes-, EU- und kommunalen Kassen, wodurch Folgeinvestitionen von mehr als 100 Millionen Euro angestoßen wurden.

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