Nockherberg 2026: Stephan Zinners erste Fastenpredigt mit „woken Anwandlungen“
Stephan Zinners erste Fastenpredigt am Nockherberg 2026

Traditioneller Starkbieranstich mit neuem Fastenprediger

Am 4. März 2026 fand im Paulaner am Nockherberg die traditionelle Salvatorprobe statt, die vom Bayerischen Rundfunk live übertragen wurde. Im Mittelpunkt stand die erste Fastenpredigt von Stephan Zinner, der den Posten von Maxi Schafroth übernommen hatte. Die Veranstaltung lockte zahlreiche Politprominenz aus Bayern und Berlin an den Roten Teppich.

Gemischte Reaktionen auf Zinners Debüt

Die Reaktionen auf Stephan Zinners erste Fastenpredigt fielen unterschiedlich aus. Grünen-Politikerin Katharina Schulze lobte die „gelungene Premiere“ und das „Plädoyer für mehr Augenmaß“. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) fand die Mischung aus Humor und Kritik „fantastisch“. Kritischer äußerte sich der stellvertretende Ministerpräsident Hubert Aiwanger (CSU), der „ein paar woke Anwandlungen“ monierte, etwa gegen das Fleischessen. FCB-Boss Uli Hoeneß befand die Predigt als „okay“, vermisste aber die „Spitze zwischen den Zeilen“.

Zinners humorvolle Kritik an der Politik

Stephan Zinner nahm in seiner Rede zahlreiche Politiker ins Visier. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bezeichnete er als „Dr. Fu Manchu Bayerns“ und erinnerte an dessen frühere Positionen wie das Umarmen von Bäumen. Innenminister Dobrindt warnte er vor übereilten Beschlüssen, während er Robert Habeck als Feindbild der CSU thematisierte. Zur Münchner OB-Wahl äußerte er sich spöttisch über Dieter Reiters Aufsichtsratsmandat beim FC Bayern und den jungen Grünen-Kandidaten Dominik Krause.

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Besondere Momente und Gäste

Ein Höhepunkt war der Auftritt der ehemaligen „Mama Bavaria“ Luise Kinseher, die gemeinsam mit Braumeister Christian Dahncke und Markus Söder das erste Bier anstach. Im Saal versammelten sich neben bayerischen Politikern wie Ilse Aigner und Katharina Schulze auch Bundespolitiker wie Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) und Forschungsministerin Doro Bär (CSU). Das Singspiel mit dem Titel „Wirf das Handtuch, Lindwurm!“ wurde von den Autoren Richard Oehmann und Stefan Betz geschrieben.

Hintergrund und Vorfreude

Die Vorfreude auf den Abend war groß, nachdem Stephan Zinner als neuer Fastenprediger angekündigt worden war. Im Vorfeld hatte Söder gehofft, das Singspiel möge „bayerisch bleiben und nicht zu sehr preußisch werden“. Die Gästeliste umfasste Vertreter aus Politik, Gesellschaft und Sport, darunter Uli Hoeneß und Schauspieler wie Michaela May. Die Kulisse des Singspiels mit Wild-West-Atmosphäre und Windmühlen ließ Raum für Spekulationen über die politischen Themen des Abends.

Insgesamt bot der Nockherberg 2026 eine Mischung aus Tradition und neuem Schwung, wobei Stephan Zinner mit seiner humorvollen, aber auch kritischen Herangehensweise für Diskussionsstoff sorgte. Die Fastenpredigt endete mit einem Appell für mehr Augenmaß und der Ankündigung, „ein bis drei Maß“ zu trinken, bevor er sich der „Manöverkritik“ seines Vaters stellen müsse.

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