VfB Stuttgart: Engster Champions-League-Kampf aller Zeiten
VfB Stuttgart im engsten CL-Kampf aller Zeiten

Drei Teams, aber nur einer kommt sicher in die Champions League. Stuttgart, Leverkusen und Hoffenheim stehen in der Bundesliga auf den Plätzen vier bis sechs, alle mit 58 Punkten. Doch nur Platz vier berechtigt zur Teilnahme an der Königsklasse. So eng war der Kampf um die Champions League noch nie.

Historische Punktausbeute

Auch so stark war der Qualifikationskampf noch nie: Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel im Jahr 1995 hatte der Tabellensechste nach 32 Spieltagen nie so viele Punkte wie in dieser Saison. In der vergangenen Spielzeit qualifizierte sich Borussia Dortmund sogar mit nur 57 Punkten für die Königsklasse. Eine Ausbeute, die in diesem Jahr sicher nicht ausreichen wird.

Trainer Sebastian Hoeneß (43) äußerte sich auf BILD-Nachfrage zum Dreikampf: „Ich gehe einfach davon aus, dass man 64 Punkte brauchen wird. Aber für uns ist das nicht so relevant. Fakt ist, und das darf man auch einmal sagen: 58 Punkte zwei Spieltage vor Schluss sind keine schlechte Ausbeute. Die Jungs haben schon jetzt eine sehr gute Saison gespielt. Eine der besten Saisons der VfB-Historie. Vor Saisonbeginn hätten wir alle unterschrieben, dass wir die Champions-League-Qualifikation zwei Spieltage vor Ende selbst in der Hand haben.“

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Wohlgemuth: „Leverkusen hat Blut geleckt“

Um die Königsklasse auch nach dem Wochenende weiter in der eigenen Hand zu haben, muss gegen die formstarken Leverkusener am Samstag (15.30 Uhr/Sky) ein Sieg her. Im Hinspiel (4:1) zeigte der VfB seine wohl beste Saisonleistung. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth (47) sagte zu BILD: „Es ist glaube ich nicht der hellste Ansatz, vom Hinspiel auf das Rückspiel zu schließen. Die Konstellation ist jetzt eine völlig andere. Leverkusen hat nach einer schwierigen Phase noch einmal Blut geleckt und kann diese Saison noch mit einem versöhnlichen Ergebnis abschließen. Wir müssen dem mit unserer Qualität und Mentalität konsequent entgegentreten.“

Stuttgart konnte keines der vergangenen vier Pflichtspiele nach 90 Minuten gewinnen. Das soll und muss sich am Samstag ändern. Gewinnt der VfB gegen die Werkself, wäre man für die folgenden Endspiele gegen Frankfurt (16. Mai) und das echte Endspiel im Pokal gegen Bayern (23. Mai) gerüstet. Und könnte so aus einer sehr guten eine überragende Saison machen.

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