Berlins größtes Bordell Artemis wird abgerissen - Mega-Wolkenkratzer geplant
Artemis-Bordell-Abriss: Mega-Wolkenkratzer geplant

Das Ende einer Ära: Berlins größtes Bordell Artemis wird abgerissen

In Berlin-Halensee steht eine bedeutende Veränderung bevor. Das Artemis, bekannt als größtes Bordell der Hauptstadt, soll dem Erdboden gleichgemacht werden. Das luxuriöse Etablissement mit seinen Saunen und Pools auf 3000 Quadratmetern wird bald der Vergangenheit angehören.

Ein Mega-Wolkenkratzer für den Standort

An der Stelle des legendären Bordells soll etwas völlig Neues entstehen: Berlins größter Wolkenkratzer. Laut einem Bericht des Tagesspiegel plant der Eigentümer Breiber ein imposantes Hochhaus von 200 Metern Höhe. Damit würde der Turm den Estrel Tower in Neukölln um 24 Meter überragen und wäre nach dem Fernsehturm am Alexanderplatz das zweithöchste Gebäude der Stadt.

Das geplante Gebäude soll den Namen "Messeturm Berlin / Expo Tower Berlin" tragen und vielfältige Nutzungen bieten:

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  • Hotelzimmer für Messebesucher
  • Möblierte Apartments
  • Showrooms für Aussteller
  • Moderne Büroflächen

Die Zukunft des Artemis-Betriebs

Das Artemis liegt direkt an der Stadtautobahn A100 und bot Platz für fast 100 Prostituierte und bis zu 600 Gäste. Für den Betrieb gibt es bereits konkrete Pläne: Ende 2024 gewannen die Betreiber einen Gerichtsprozess, der ihnen erlaubt, eine 4000 Quadratmeter große Lagerhalle auf der gegenüberliegenden Seite der Autobahn in ein neues Bordell umzubauen.

"Die Bezirksverwaltung und die Bauaufsicht haben sich auf Anfrage bisher nicht zu den konkreten Plänen geäußert", heißt es in den Unterlagen. Die Zukunft des Prostitutionsbetriebs scheint damit gesichert, wenn auch an einem neuen Standort.

Stadtentwicklung im Wandel

Der geplante Abriss des Artemis und der Bau des Wolkenkratzers markieren einen bedeutenden Schritt in der Berliner Stadtentwicklung. Der Standort in unmittelbarer Nähe zum Messegelände wird damit einer neuen, gewerblichen Nutzung zugeführt, die besser zur Umgebung passt.

Der geplante Turm würde nicht nur die Skyline Berlins verändern, sondern auch die wirtschaftliche Bedeutung des Messestandorts unterstreichen. Die Kombination aus Hotel, Apartments und Büroflächen spricht gezielt die Bedürfnisse von Messebesuchern und Geschäftsreisenden an.

Während das Artemis als Institution der Berliner Nacht- und Prostitutionsszene verschwinden wird, entsteht gleichzeitig Raum für moderne Architektur und zeitgemäße Nutzungskonzepte. Ein Stück Berliner Geschichte macht Platz für die Zukunft.

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