Berliner Senat rettet wichtiges Sozialprojekt am Kottbusser Tor
Die drohende Einstellung eines bedeutenden Sozialprojekts für drogensüchtige Jugendliche am Kottbusser Tor in Berlin konnte in letzter Minute abgewendet werden. Wie aus Koalitionskreisen verlautete, hat der Berliner Senat die notwendige Finanzierung für die aufsuchende Straßensozialarbeit gesichert. Damit können die zwei vom Verein Gangway e.V. eingesetzten Sozialarbeiter ihre unverzichtbare Arbeit fortsetzen.
Projekt schien bereits am Ende
Das spezielle Projekt, das sich seit 2025 gezielt um drogensüchtige Jugendliche am Kottbusser Tor kümmert, stand kurz vor dem Aus. Die Finanzierung war unsicher geworden, was die Fortführung der wichtigen sozialen Arbeit ernsthaft gefährdete. Die Sozialarbeiter leisten vor Ort essentielle Unterstützung für eine besonders vulnerable Gruppe junger Menschen.
Die Rettung des Projekts erfolgte durch die Bereitstellung von Mitteln aus dem Senatshaushalt. Diese Entscheidung unterstreicht die Bedeutung, die der Berliner Senat der sozialen Arbeit in Brennpunkten der Hauptstadt beimisst. Das Kottbusser Tor gilt als einer der sozialen Brennpunkte Berlins, an dem spezifische Hilfsangebote dringend benötigt werden.
Zukunft der Straßensozialarbeit gesichert
Durch die gesicherte Finanzierung können die beiden Sozialarbeiter von Gangway e.V. nun planmäßig weiterarbeiten. Ihre Tätigkeit umfasst:
- Direkte Ansprache und Betreuung drogensüchtiger Jugendlicher
- Aufsuchende Arbeit im öffentlichen Raum
- Vermittlung in weiterführende Hilfsangebote
- Präventive Maßnahmen und Krisenintervention
Die Fortführung des Projekts stellt einen wichtigen Erfolg für die Berliner Sozialpolitik dar. Sie zeigt, dass trotz knapper Haushaltsmittel essentielle soziale Dienstleistungen erhalten bleiben können. Die Arbeit am Kottbusser Tor dient nicht nur der direkten Hilfe für betroffene Jugendliche, sondern trägt auch zur öffentlichen Sicherheit und sozialen Stabilität im Stadtteil bei.



