Feuerwehreinsatz in Wittenberge: Mehrfamilienhaus nach Brand unbewohnbar
Am Samstagabend, dem 29. März 2026, gegen 16:45 Uhr, brach in einem Mehrfamilienhaus am Karl-Marx-Platz in Wittenberge ein Feuer aus. Die Ursache ist bislang unbekannt. Ein Jugendlicher hatte Rauch aus einem Kellerabteil bemerkt und sofort die Polizei alarmiert, was zu einem schnellen Einsatz der Rettungskräfte führte.
Evakuierung und schwierige Brandbekämpfung
Die Feuerwehr Wittenberge rückte mit insgesamt 35 Einsatzkräften aus Wittenberge und Perleberg an. Aufgrund des extrem dichten Rauches gestaltete sich die Lokalisierung des Brandherdes als äußerst schwierig. Zwei Kellerabteilungen standen in Vollbrand, und der Rauch hatte sich über Rohrleitungen auch in benachbarte Eingänge ausgebreitet. Polizei und Feuerwehr evakuierten daraufhin alle Bewohner des Hauses, die glücklicherweise unverletzt blieben.
Hoher Sachschaden und Verkehrsbeeinträchtigungen
Trotz eines zügigen Löschangriffs entstand ein erheblicher Sachschaden, der auf mehrere 10.000 Euro geschätzt wird. Das Mehrparteienhaus ist aufgrund beschädigter Leitungen derzeit nicht bewohnbar. Die Wohnungsbaugesellschaft hat für die 18 betroffenen Bewohner Übergangswohnungen bereitgestellt. Während der Löscharbeiten kam es rund um den Brandort für etwa vier Stunden zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.
Einsatzende und laufende Ermittlungen
Die Feuerwehr konnte den Einsatz gegen 21 Uhr beenden. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern weiter an. Dieser Vorfall unterstreicht die Bedeutung schneller Alarmierung und professioneller Einsatzkräfte in solchen Notsituationen.



