Enkel zieht zu Oma: WG verändert Leben der 81-Jährigen komplett
Enkel zieht zu Oma: WG verändert Leben der 81-Jährigen

Mit dem Alter verbinden viele Menschen, dass der Alltag beschwerlicher wird: weniger Bewegung, mehr Zeit zu Hause, vielleicht etwas Einsamkeit. Doch in einer Berliner Altbauwohnung in Lichterfelde zeigt sich ein anderes Bild. Dort leben die 81-jährige Eva Margret und ihr 26-jähriger Enkel Louis Lazar Timm zusammen – und haben ihren Alltag komplett neu organisiert.

Vom Kurzbesuch zum festen Zusammenleben

Für Louis war der Einzug ursprünglich nur als kurzfristige Unterstützung gedacht. Das ganze Jahr über ging es seiner Oma gesundheitlich nicht gut, sie musste immer wieder ins Krankenhaus, vor allem die Nächte waren schwierig. „Dann habe ich gesagt: Dann schlafe ich einfach mal ein paar Nächte bei Oma“, erzählt er. Doch aus ein paar Nächten wurden Wochen, schließlich Monate. „Ich habe langsam meine Sachen zu Oma rübergebracht“, berichtet er im Gespräch mit dem rbb. Heute ist aus der ungewöhnlichen Wohnsituation ein festes gemeinsames Leben geworden.

Hintergrund: Wer ist Louis Lazar Timm?

Louis Lazar Timm war Leichtathlet, machte sein Abitur mit 0,9 und studierte Jura. Heute entwickelt er sogar seine eigene Firma – mit Fokus auf gesundes, veganes Frühstück. Er weiß also genau, was er tut, wenn es um Ernährung und Fitness geht.

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27 Kilo abgenommen: So half Enkel Louis seiner Oma

Eva Margret leidet an einer schmerzhaften Nervenkrankheit und ist im Alltag auf Hilfe angewiesen. Ihr Enkel unterstützt sie im Haushalt, begleitet sie zu Terminen und achtet auch auf ihre Gesundheit. Gemeinsam haben die beiden ihren Alltag umgestellt – inklusive Ernährung und Bewegung. „Sie hat mit meinem proteinreichen, veganen Essen 27 Kilogramm abgenommen und wir machen zusammen Sport“, sagt Louis. Selbst kleine Fortschritte, wie das sichere Treppensteigen, mussten sie sich über Monate erarbeiten.

Oma-Enkel-WG wird zum Social-Media-Hit

Auf TikTok und Instagram geben sie Einblicke in ihre besondere WG – egal, ob beim Sport oder beim gemeinsamen Mittagessen. Die Resonanz ist groß: Viele Nutzer reagieren emotional auf die Inhalte. „Gänsehaut bei euch - jedes Mal“, kommentierte ein TikTok-User. Ein anderer schrieb: „Deine Omi ist wunderbar.“ Innerhalb kurzer Zeit wuchs die Community auf rund 25.000 Follower bei TikTok und etwa 74.000 bei Instagram.

Generationen verbinden: Ein Vorbild für viele

Die beiden zeigen damit, dass ein großer Altersunterschied kein Hindernis sein muss – sondern im Gegenteil zu Nähe, gegenseitiger Unterstützung und einem gemeinsamen Alltag führen kann, der beide Generationen bereichert. Ihre Geschichte inspiriert tausende Menschen und beweist, dass Familie und Zusammenhalt keine Altersgrenzen kennen.

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