Großbrand in Berlin: Ehemalige Kita im Märkischen Viertel komplett zerstört
Ein verheerendes Feuer hat in der Nacht zum Montag ein ehemaliges Kita-Gebäude im Berliner Bezirk Reinickendorf in Schutt und Asche gelegt. Das Flammeninferno brach in der Treuenbrietzener Straße im Märkischen Viertel aus und erforderte einen massiven Feuerwehreinsatz.
Feuerwehr im Großeinsatz mit Drohnenteam
Die Berliner Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot von 129 Einsatzkräften aus, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Zur Lageerkundung setzten die Rettungskräfte ein spezielles Drohnenteam ein, das aus der Luft wichtige Informationen über die Brandausbreitung sammelte. Das Feuer hatte sich auf einer Fläche von etwa 1.500 Quadratmetern ausgebreitet und das gesamte ehemalige Kita-Gebäude erfasst.
Angrenzende Schule in Gefahr – Verletzter Feuerwehrmann
Mit hohem Kräfteaufgebot arbeiteten die Feuerwehrleute daran, zu verhindern, dass die Flammen auf eine direkt angrenzende Schule übergreifen. Während der intensiven Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann leicht. Er wurde vom Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr betonte, dass für Anwohner zu keinem Zeitpunkt eine akute Gefahr bestand.
Löscharbeiten dauern noch mehrere Stunden an
Obwohl die Lage inzwischen übersichtlich ist, werden die Löscharbeiten nach Angaben der Einsatzkräfte noch mehrere Stunden andauern. Die Feuerwehr bleibt mit einem reduzierten Aufgebot vor Ort, um Nachlöscharbeiten durchzuführen und mögliche Glutnester zu beseitigen. Die genaue Brandursache ist noch nicht bekannt und wird im Anschluss an die Löscharbeiten ermittelt.
Das ehemalige Kita-Gebäude im Märkischen Viertel ist durch den Großbrand komplett zerstört worden. Die Feuerwehr konnte jedoch verhindern, dass sich das Feuer auf weitere Gebäude in der unmittelbaren Umgebung ausbreitete.



