Großbrand in Rostock: Feuerwehr kämpft gegen Flammen in leerstehenden Baracken
Am frühen Freitagabend, dem 27. März 2026, entwickelte sich über dem Rostocker Stadtteil Dierkow eine dramatische Szenerie. Eine meterhohe Rauchsäule stieg nahe dem Petridamm auf und war selbst vom Stadthafen an der Straße Am Strande aus deutlich sichtbar. Ursache war ein verheerender Brand auf einem verwilderten Grundstück zwischen Beim Pingelshof und dem Karlshöfer Weg, wo mehrere leerstehende Baracken standen.
Feuerwehreinsatz mit acht Fahrzeugen und bis zu 40 Kräften
Die Rostocker Feuerwehr rückte umgehend mit einem Großaufgebot aus. Insgesamt waren acht Einsatzfahrzeuge und etwa 35 bis 40 Einsatzkräfte vor Ort, um die Flammen zu bekämpfen. Aus der Mittelbaracke schlugen die Flammen viele Meter in die Höhe, während sich das umliegende Gestrüpp ebenfalls entzündete. Laut Feuerwehrangehörigen vor Ort stürzte das Dach einer Baracke teilweise ein, was die Löscharbeiten zusätzlich erschwerte.
Intensive Löscharbeiten aus der Höhe und von drei Seiten
Die ersten Einsatzkräfte trafen kurz nach 18:30 Uhr am Brandort ein. Bereits gegen 19 Uhr setzte die Feuerwehr eine Drehleiter ein, um von oben in die brennenden Baracken hinein zu löschen. Speziell ausgerüstete Kräfte mit Atemschutzgeräten kämpften direkt an der Brandfront. Die Löscharbeiten konnten effektiv von drei Seiten gleichzeitig durchgeführt werden, was zur raschen Eindämmung des Feuers beitrug.
Brand unter Kontrolle - Keine Verletzten gemeldet
Gegen 19:30 Uhr schien das Feuer weitgehend unter Kontrolle. Die Feuerwehr konzentrierte sich anschließend auf Restlöscharbeiten, um mögliche Glutnester zu beseitigen. Erfreulicherweise gab es nach aktuellen Erkenntnissen keine Hinweise auf Verletzte. Die Brandursache ist jedoch noch unklar und wird weiter untersucht. Die Einsatzkräfte blieben vor Ort, um die Situation vollständig zu stabilisieren und weitere Gefahren auszuschließen.



