Frühlingserwachen im Botanischen Garten Christiansberg: Blütenpracht trotz späterem Start
Frühlingserwachen im Botanischen Garten Christiansberg

Frühlingserwachen im Botanischen Garten Christiansberg: Blütenpracht trotz späterem Start

Im Botanischen Garten in Christiansberg lässt der Frühling traditionell etwas länger auf sich warten als in anderen Teilen Vorpommern-Greifswalds. Dies liegt an der besonderen Lage des grünen Paradieses von Walter Kapron und Manfred Genseburg, das im Schatten eines angrenzenden Waldes liegt. Doch nun hat die wärmere Jahreszeit endlich auch dieses rund 30.000 Quadratmeter große Areal erreicht und entfaltet ihre volle Pracht.

Blütenvielfalt und natürliche Vermehrung

Aktuell erstrahlen gut ein Dutzend verschiedene Schneeglöckchenarten in voller Blüte. In der Nähe des Eingangs gedeihen neben den großblütigen Elwes-Schneeglöckchen (Galanthus elwesii) auch gefüllte Zuchtformen des heimischen Schneeglöckchens (Galanthus nivalis „Flore Pleno“). Parallel dazu stehen Leberblümchen und Frühlingsalpenveilchen in voller Blüte. Walter Kapron erklärt, dass Alpenveilchen hier keinen speziellen Kälteschutz benötigen und sich an passenden Stellen von selbst vermehren, ähnlich wie Lenzrosen.

Engagiertes Team und tierische Helfer

Neben den Gründern Walter Kapron und Manfred Genseburg, die aus einem 1982 erworbenen Bauernhof mit Obstgarten und Naturteich über die Jahre ein beliebtes Ausflugsziel geschaffen haben, kümmern sich vier festangestellte Gärtner um das Wachstum und Gedeihen. Sie beseitigen aktuell die letzten Spuren des Winters. Kapron betont jedoch, dass auch zahlreiche Wildvögel als fleißige Helfer fungieren: Nach einem gut überstandenen Winter dank reichlicher Fütterung durch Manfred Genseburg wirken sie nun als natürliche Schädlingsbekämpfer, indem sie Larven, Schnecken und Blattläuse vertilgen.

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Öffnungszeiten und Besuchererwartungen

Der Botanische Garten ist wieder täglich für Besucher geöffnet. Allerdings bedauern die Betreiber, dass die aktuelle Schneeglöckchenpracht bereits verblüht sein könnte, wenn erfahrungsgemäß viele Gäste zu Ostern strömen. Dennoch hoffen sie auf zahlreiche Besucher, die die üppige Frühlingsblüte und das harmonische Zusammenspiel von Mensch und Natur in diesem einzigartigen Refugium erleben möchten.

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