Helmut-Kohl-Allee: Berlin weiht umbenannte Straße ein
Helmut-Kohl-Allee in Berlin eingeweiht

Die Helmut-Kohl-Allee wird am Samstag zu Ehren des früheren Bundeskanzlers in Berlin eingeweiht. Nach einer festlichen Veranstaltung, die um 10.30 Uhr in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung beginnt, wird die bisherige Hofjägerallee offiziell in Helmut-Kohl-Allee umbenannt, wie die Berliner Senatskanzlei mitteilte. Die Festveranstaltung des Landes Berlin findet in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung statt.

Programm der Einweihungsfeier

Die Begrüßung der Gäste übernimmt Annegret Kramp-Karrenbauer, die Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung und ehemalige CDU-Bundesvorsitzende. Anschließend sprechen Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und der stellvertretende Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte, Carsten Spallek (CDU). Nach einem Podiumsgespräch zur Bedeutung Helmut Kohls als „Kanzler der Einheit“ soll das neue Straßenschild enthüllt werden.

Lage der neuen Helmut-Kohl-Allee

Die künftig nach dem früheren Bundeskanzler Helmut Kohl (1930-2017, CDU) benannte Straße führt von der Siegessäule durch den Tiergarten in Richtung der CDU-Bundesgeschäftsstelle. In Kohls Amtszeit von 1982 bis 1998 fiel die deutsch-deutsche Wiedervereinigung. Gleichzeitig ist er unter anderem wegen seiner Rolle im CDU-Spendenskandal umstritten.

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Hintergrund der Umbenennung

Die Berliner Regierungsparteien CDU und SPD hatten im Koalitionsvertrag 2023 vereinbart, eine Straße oder einen Platz nach dem Berliner Ehrenbürger zu benennen. Die Umbenennung der Hofjägerallee in Helmut-Kohl-Allee ist ein Schritt, um Kohls Vermächtnis als Kanzler der Einheit zu würdigen. Die feierliche Einweihung am Samstag markiert den offiziellen Abschluss dieses Prozesses.

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