Flugverkehr am BER weiterhin massiv beeinträchtigt
Der Luftverkehr am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) bleibt aufgrund der anhaltenden militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten weiterhin stark eingeschränkt. Wie eine Sprecherin des Flughafens gegenüber der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, wurden für den Freitag insgesamt 15 von 16 geplanten Starts und Landungen in Richtung Nahost gestrichen.
Betroffene Destinationen und einzige Ausnahme
Von den Streichungen betroffen sind wichtige Drehkreuze und Metropolen der Region, darunter Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Doha in Katar, Beirut im Libanon, Riad in Saudi-Arabien sowie Tel Aviv in Israel. Lediglich ein Abflug am Freitagabend in die saudi-arabische Hafenstadt Dschidda ist nach aktuellen Planungen noch vorgesehen. Diese Verbindung war bereits in der gesamten Vorwoche operativ geblieben.
Hintergrund: Eskalation im Iran-Konflikt
Die massive Einschränkung des Flugverkehrs geht auf die jüngste Eskalation zwischen Israel, den USA und dem Iran zurück. In den frühen Morgenstunden des vergangenen Samstages starteten israelische und amerikanische Streitkräfte koordinierte Raketenangriffe gegen Ziele im Iran. Als Reaktion darauf griff Teheran unter anderem mehrere US-Militärstützpunkte in der Golfregion an. Diese militärischen Handlungen haben zur Sperrung mehrerer Lufträume in der betroffenen Region geführt, was den internationalen Flugverkehr erheblich beeinträchtigt.
Empfehlungen für betroffene Passagiere
Die Sprecherin des BER richtete einen dringenden Appell an alle Reisenden: „Allen Passagieren mit Ziel Nahost empfehlen wir dringend: Prüfen Sie regelmäßig ihren Flugstatus bei der Airline.“ Angesichts der dynamischen und unsicheren Lage sollten Betroffene sich kontinuierlich bei ihren Fluggesellschaften über mögliche Änderungen, Ausfälle oder alternative Reisemöglichkeiten informieren. Die Situation bleibt voraussichtlich angespannt, solange die politisch-militärische Krise im Nahen Osten andauert.



