Hitzekuppel über Nordamerika: 43,3 Grad in den USA - Rekordtemperaturen im März
Hitzekuppel über USA: 43,3 Grad im März - Rekordtemperaturen

Hitzekuppel über Nordamerika bringt Rekordtemperaturen in den USA

Ausgerechnet am kalendarischen letzten Wintertag ächzen weite Teile der Vereinigten Staaten unter einer ungewöhnlich frühen und intensiven Hitzewelle. Eine sogenannte »Hitzekuppel« hat sich über Nordamerika gebildet und sorgt für Temperaturen, die normalerweise erst im Mai erreicht werden.

Rekordwerte in Arizona und Kalifornien

Die Temperaturen erreichten am Donnerstag in mehreren Regionen historische März-Werte. Martinez Lake in Arizona, nahe der mexikanischen Grenze, verzeichnete mit 43,3 Grad Celsius (110 Grad Fahrenheit) den landesweiten Höchstwert. Ein Dutzend Städte, darunter Palm Springs in Kalifornien und Phoenix, die Hauptstadt Arizonas, meldeten Temperaturen zwischen 38 und 40 Grad Celsius – bis zu 4 Grad über dem saisonalen Durchschnitt.

Die US-Ozean- und Atmosphärenbehörde (NOAA) erklärt das Phänomen: Eine Hitzekuppel entsteht, wenn ein stabiles Hochdruckgebiet über einer Region verharrt. Dadurch wird die Wärme nahe am Boden eingeschlossen und kann nicht entweichen, was zu anhaltend extremen Temperaturen führt.

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Maßnahmen und Warnungen der Behörden

Angesichts der gefährlichen Bedingungen haben Behörden in mehreren Bundesstaaten Schutzmaßnahmen ergriffen:

  • In Arizona wurden zahlreiche Wanderwege, darunter am Camelback Mountain, vorsorglich gesperrt
  • Für die südwestlichen Bundesstaaten, insbesondere die Täler Kaliforniens und die Wüstengebiete Arizonas, wurden Warnungen vor starker bis extremer Hitze ausgegeben
  • Der US-Wetterdienst warnt vor weiteren Temperaturrekorden in den kommenden Tagen

Auswirkungen und regionale Besonderheiten

Die Hitzewelle betrifft nicht nur die traditionell warmen Südweststaaten. Selbst in nördlichen Regionen wie Nebraska und South Dakota liegen die Temperaturen deutlich über den saisonüblichen Werten. Diese ungewöhnliche Wärme kombiniert mit anhaltender Trockenheit erhöht laut Behördenangaben erheblich die Waldbrandgefahr in mehreren Bundesstaaten.

Meteorologen erwarten, dass die Hitzekuppel noch bis zum Wochenende über den westlichen Teilen der USA verbleibt, bevor sie allmählich nach Osten abzieht. Die außergewöhnlich frühe Intensität dieser Hitzewelle wirft Fragen nach klimatischen Veränderungen und deren Auswirkungen auf die saisonalen Wettermuster in Nordamerika auf.

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