Neuer deutet Vertragsverlängerung beim FC Bayern an: „Wir haben die Möglichkeit“
Neuer deutet Verlängerung beim FC Bayern an

Manuel Neuer hat im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen Paris Saint-Germain eine herausragende Leistung gezeigt und anschließend mit einer vagen Aussage Spekulationen über seine Vertragsverlängerung beim FC Bayern München angeheizt. Der 40-jährige Torhüter war maßgeblich daran beteiligt, dass die Münchner durch ein 1:1 zumindest ein Unentschieden retteten, auch wenn der Einzug ins Finale verpasst wurde.

Neuer in Topform gegen PSG

Bereits in der 33. Minute bewies Neuer sein Können, als er nach einem Kopfball von João Neves aus kurzer Distanz blitzschnell abtauchte und den Ball entschärfte. In der 57. Minute streckte er seinen Fuß aus, um einen Schuss von Khvicha Kvaratskhelia zu parieren. Nur sieben Minuten später ließ er auch Désiré Doué verzweifeln. Der Keeper machte seinem Spitznamen „The Wall“ alle Ehre und präsentierte sich in absoluter Finalform. Lediglich Weltfußballer Ousmane Dembélé konnte ihn überwinden – allerdings mit einem Schuss, der wohl von keinem Torhüter der Welt zu halten gewesen wäre.

Zukunftsfrage nach dem Spiel

Nach dem Spiel wurde Neuer in der Mixed Zone auf seine anstehende Vertragsverlängerung angesprochen. Die AZ hatte bereits vor knapp zwei Wochen exklusiv berichtet, dass Neuer ein weiteres Jahr beim FC Bayern dranhängen wird. Auf die Frage, ob die sofortige Verkündung in der Allianz Arena nicht für Stimmungsaufhellung sorgen könnte, reagierte Neuer zunächst leicht genervt: „Das ist nicht der Abend dafür.“ Der Deal soll erst in der nächsten Woche finalisiert werden. Auch die Frage nach dem Besuch seines Beraters Thomas Kroth an der Säbener Straße wischte Neuer beiseite: „Der kennt die Leute dort schon seit Jahren. Ich bin ja schon seit 2011 da. Da kann man Kaffeetrinken.“

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Andeutung in der „Wir“-Form

Sportvorstand Max Eberl hatte nach dem 3:3 gegen den 1. FC Heidenheim noch erklärt, dass Kroth Tickets für das Halbfinalrückspiel geholt habe. „Die sind heiß begehrt“, betonte Eberl: „Das haben wir gemacht, er sitzt auf der Ehrentribüne.“ Ansonsten ließ auch Eberl nichts durchblicken. Neuer jedoch deutete mit einer Aussage an, dass er über die Saison hinaus plant: „Das ist eine Mannschaft und ein Trainerteam, die es sicherlich verdient hat, ins Finale zu kommen. Ich glaube, dass wir die Möglichkeiten dazu haben.“ Die Verwendung des Wortes „wir“ – das laut Duden stets die sprechende Person einschließt – könnte als Hinweis auf seine weitere Zugehörigkeit zum FC Bayern gedeutet werden. Neuer korrigierte sich zwar kurz darauf und wiederholte den Satz ohne „wir“: „Das stimmt mich positiv, dass es für den FC Bayern möglich ist.“ Dennoch bleibt die Andeutung bestehen.

Ausblick auf die kommende Saison

In der nächsten Saison soll sich Neuer laut Planung des Vereins häufiger mit seinem designierten Nachfolger Jonas Urbig abwechseln. Urbig kommt in dieser Saison wettbewerbsübergreifend auf 17 Einsätze. Am Samstag (18.30 Uhr) beim VfL Wolfsburg könnte der nächste Auftritt des jungen Keepers folgen. Für Neuer hingegen wird es voraussichtlich das letzte Spiel sein, bevor er die Zukunftsfragen der Reporter endgültig beantworten muss. Die Mission für 2027 – das Champions-League-Finale im Madrider Metropolitano – bleibt das große Ziel.

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