Explosion in Berlin-Schöneberg: Wohnungen unbewohnbar nach Fassadenschäden
In Berlin-Schöneberg hat eine Explosion in einem Mehrfamilienhaus am Montagabend zu erheblichen Schäden geführt. Laut Feuerwehr sind Wohnungen im rechten und linken Seitenflügel des Gebäudes nun unbewohnbar. Die Explosion ereignete sich im vierten Obergeschoss und löste einen Brand aus, der jedoch schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte.
Bauaufsicht und Technisches Hilfswerk im Einsatz
Das Gebäude erlitt starke Beschädigungen, wobei Teile der Fassade herunterbrachen und Abschnitte der Außenwand in den Innenhof zu stürzen drohten. Um die Situation zu bewerten, wurden die zuständige Bauaufsicht und das Technische Hilfswerk hinzugezogen. Ein Drohnenteam unterstützte die Einsatzkräfte bei der Luftaufklärung des beschädigten Objekts.
Die Untersuchungen ergaben, dass die Wohnungen in den Seitenflügeln nicht mehr bewohnbar sind. Das Sozialamt hat sich um die Notunterbringung der betroffenen Anwohner gekümmert. Vorsorglich wurde der Innenhof gesperrt, um weitere Gefahren zu vermeiden.
Polizeiermittlungen wegen Brandstiftung
Insgesamt waren 28 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz, um den Vorfall zu bewältigen. Die Polizei ermittelt derzeit zur Ursache der Explosion und hat den Verdacht auf schwere Brandstiftung geäußert. Die genauen Umstände des Vorfalls sind noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die Behörden arbeiten eng zusammen, um die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten und die Schäden am Gebäude umfassend zu beurteilen. Weitere Updates werden erwartet, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.



