Trotz Regen: Dorffest in Teschow begeistert mit Schmiede-Action und Ofenduft
Regen hält Besucher nicht ab: Dorffest in Teschow ein Erfolg

„Schönes Wetter kann ja jeder“, sagt Klaus-Peter Neumann und lacht. Der Jördenstorfer war mit seiner Frau Gudrun trotz des unbeständigen, regnerischen Wetters zur Himmelfahrts-Veranstaltung nach Teschow gekommen – so wie jedes Jahr. Und wenn die Enkel da sind, kommen die natürlich auch mit. Sie mögen das Ambiente, ergänzt seine Ehefrau. Sie seien selbst im Karnevalsverein aktiv und wissen, wieviel Arbeit in der Organisation solch einer Veranstaltung stecke.

Vielfältiges Angebot lockt mehrere hundert Besucher

Die Dorfgemeinschaft Teschow hat hier zusammen mit anderen Mitstreitern, wie beispielsweise dem Förderverein des Teterower Stadtmuseums, ein buntes Angebot auf die Beine gestellt: vom Backtag im alten Gutsbackofen über einen historischen Waschtag bis hin zu einem abwechslungsreichen Musik- und Showprogramm. Ein Angebot, das trotz des unbeständigen Wetters hunderte Besucher aus Nah und Fern anzog. Dazu zählte auch die „Pikereaper Piratenbande“, wobei Pikereaper Hechtbeißer bedeutet. Sie kommen schon all die Jahre nach Teschow, erzählte Sven Goeshell und zog einen Bollerwagen mit allerlei Proviant hinter sich her. „Ich feiere heute meinen Einstand, weil ich vor Kurzem nach Teterow gezogen bin“, ergänzte Patrick Puls. Sie seien zu Fuß zur Himmelfahrtsfete in Teschow.

Autos fuhren sich auf matschigem Parkplatz fest

Viele andere Besucher steuerten das Fest aber mit dem Auto an. Dabei hatten es einige Autofahrer nicht ganz so leicht, auf den Parkplatz zu kommen. In dem matschigen Boden fuhr sich manches Auto fest wie beispielsweise eine Frau mit ihrem Sohn. Starkes Engagement zeigte Mathias Koch. Er sprang für den Schmied ein, der überraschend ausgefallen war. „Ich hatte vor einigen Jahren mal einen Kurs bei einem Schmied gemacht“, erzählte Koch. Als er noch in der Jugendbildungsstätte des Bischof-Theissing-Hauses gearbeitet hatte, habe er bei Kreativkursen mit Jugendlichen Schmiedearbeiten gemacht. Dieses Handwerk bereite ihm auch Spaß. „Es wäre doch schade gewesen, wenn die Schmiede an Himmelfahrt ausgefallen wäre“, meinte Koch. Heiß her ging es auch gleich nebenan in der Gutsbäckerei. Dort zogen Bäcker Christoph Hatscher und sein Team ein Kuchenblech nach dem anderen aus dem Backofen, den er Dienstag und Mittwoch schon vorgeheizt hatte. „Es sind insgesamt 40 Bleche mit Zucker-, Rhabarber-, Kirsch-, Apfel- und Mohnkuchen“, erklärte der Bäckermeister. Die Brote und Brötchen habe er schon morgens aus dem Ofen geholt.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration
Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram