St. Pauli im Abstiegskampf: Virus und VfL Wolfsburg als Hürden
St. Pauli im Abstiegskampf: Virus und VfL Wolfsburg

Der FC St. Pauli steht vor dem alles entscheidenden Saisonfinale in der Fußball-Bundesliga und muss dabei nicht nur gegen den VfL Wolfsburg bestehen, sondern auch mit den Nachwirkungen eines Magen-Darm-Virus kämpfen. Trainer Alexander Blessin berichtete in der Pressekonferenz von einer schwierigen Vorbereitung: „Es ging vornehmlich darum, die Spieler teilweise zu separieren. Das Mittagessen haben wir schon im Spielersatztraining separat gemacht, um das Risiko zu minimieren.“

Personelle Situation verbessert sich langsam

Bereits beim letzten Spiel gegen RB Leipzig (1:2) mussten vier Spieler aufgrund von Beschwerden passen. In dieser Woche kehrte Abwehrchef Hauke Wahl zurück, auch Arkadiusz Pyrka und Louis Oppie stehen gegen Wolfsburg wieder zur Verfügung. Noch unklar ist, ob Stammkraft Eric Smith den Virus vollständig überwunden hat. Die personelle Lage bleibt angespannt, doch die Rückkehrer geben Hoffnung.

Dreikampf um den Relegationsplatz

Der FC St. Pauli geht als Tabellenletzter in den letzten Spieltag und liefert sich mit dem VfL Wolfsburg (16.) und dem 1. FC Heidenheim (17.) ein Triell um den Relegationsplatz. Alle drei Teams haben 26 Punkte, getrennt nur durch die Tordifferenz oder die Anzahl der geschossenen Tore. Die Ausgangslage für die Hamburger ist klar: Nur ein Sieg hilft, um sich noch in die Saisonverlängerung gegen den Zweitliga-Dritten zu retten. Gleichzeitig darf Heidenheim nicht gegen Mainz 05 gewinnen. Sollte der FCH siegen, müsste der Erfolg von St. Pauli mindestens um ein Tor höher ausfallen.

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Blessin setzt auf Konzentration und Fans

„Ich glaube, wir wären falsch beraten, wenn wir die ganze Zeit am Hörer hängen oder gucken, was da in Heidenheim passiert“, sagte Blessin. In der zweiten Halbzeit könne man mal mit einem halben Ohr hinhören. „Aber in der Summe sollten wir uns trotzdem auf Wolfsburg konzentrieren, dass wir unsere Hausaufgaben machen wollen. Wir wollen das Spiel gewinnen, wir müssen das Spiel gewinnen, das ist schon mal klar.“ Für jedes Ergebnis wurden Varianten durchgesprochen.

Blessin ist überzeugt, dass beide Mannschaften nervös sein werden: „Da werden viele Fehler passieren. Die Frage ist nur, wie gehe ich mit solchen Fehlern dann um?“ Er setzt auf die Unterstützung der eigenen Fans: „Da kann es sehr, sehr helfen, dass die Fans uns unterstützen und dann auch mal Fehler dementsprechend nicht kritisieren, sondern eher aufmuntern und uns pushen.“ Die Stimmung im Millerntor-Stadion könnte ein entscheidender Faktor werden.

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