Real-Präsident Pérez: Trainingszoff schlimmer als Schlägerei
Real-Präsident zu Valverde-Tchouaméni: Leak schlimmer

Real-Präsident Pérez bezieht Stellung zum Trainingszoff

Auf einer denkwürdigen Pressekonferenz, die 65 Minuten dauerte, äußerte sich Real Madrids Präsident Florentino Pérez auch zum jüngsten Trainingsstreit zwischen seinen Stars Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni. Obwohl der 79-Jährige eigentlich nicht über sportliche Themen sprechen wollte, machte er zu diesem Vorfall eine klare Ansage.

„Ich finde das sehr schlimm – und noch schlimmer finde ich, dass es an die Öffentlichkeit gelangt ist. Ich finde es sehr schlimm, dass so etwas aus dem Klub nach außen dringt“, begann Pérez. Er schilderte, dass es während seiner Zeit bei den Königlichen solche Auseinandersetzungen gegeben habe und dies nichts Besonderes sei: „Junge Leute streiten eben: Der eine tritt den anderen, der andere schlägt zurück – und danach sind sie wieder Freunde.“

Pérez poltert gegen undichte Stellen

Der Präsident polterte daraufhin los: „Diejenigen, die das nach außen getragen haben, tun das, weil sie unzufrieden sind und glauben, dass sie den Klub verlassen werden. Dieses Chaosbild, das einige vermitteln wollen, werde ich nicht zulassen.“ Er fügte hinzu: „Für mich ist der Leak schlimmer, weil es bedeutet, dass mehr dahintersteckt als nur ein Streit, nach dem die Beteiligten am nächsten Tag wieder Freunde sind und zusammen einen Kaffee trinken gehen. Ich glaube, das ist das erste Mal, dass ich so etwas in meinen 26 Jahren hier erlebe – und das beunruhigt mich ebenfalls.“

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Pérez wiederholte, dass er den Leak „deutlich schlimmer“ als die eigentliche Auseinandersetzung finde und er so etwas in seinen 26 Jahren als Real-Präsident nicht erlebt habe.

„Eigentlich passiert es jeden Tag“

„Die Presse sollte analysieren, was passiert ist, aber sie soll nicht behaupten, dass bei Real Madrid gleich Chaos herrscht, nur weil sich zwei Spieler geprügelt haben. Das passiert jedes Jahr. Nun ja, eigentlich passiert es jeden Tag. Und danach ist die Sache erledigt. Wenn jedoch jemand innerhalb des Klubs das nach außen trägt, dann ist das schlimmer als die Auseinandersetzung selbst“, sagte Pérez.

Abschließend sagte er zu dem Streit: „Übrigens sind das zwei großartige Jungs und sehr gute Spieler. Es hieß: ‚Das ist schrecklich, das zerstört Real Madrid, so etwas darf man nicht tolerieren …‘ Nun, ich habe das über 20 Jahre lang toleriert und es ist nichts passiert.“

Die Auseinandersetzung der beiden Mittelfeldspieler hatte sich am Donnerstag nach dem Training ereignet. Der Klub belegte sowohl den französischen Nationalspieler Tchouaméni als auch Uruguays Kapitän Valverde, der eine Kopfverletzung davontrug, mit einer saftigen Geldstrafe in Höhe von 500.000 Euro. Beide hätten sich bei Verein, Fans, Mitarbeitern und Teamkollegen entschuldigt.

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