Vogelgrippe in Brandenburg: 20.000 Peking-Enten müssen nach erneutem Ausbruch getötet werden
Vogelgrippe in Brandenburg: 20.000 Enten getötet

Erneuter Vogelgrippe-Ausbruch in Brandenburg fordert 20.000 Peking-Enten

In einer Geflügelmastanlage in Altlangsow bei Seelow im Land Brandenburg ist erneut die hoch ansteckende Vogelgrippe ausgebrochen. Wie die Sprecherin der Kreisverwaltung am Sonntagvormittag mitteilte, müssen alle 20.000 Peking-Enten des betroffenen Betriebs vorsorglich getötet werden, um eine weitere Verbreitung der Seuche zu verhindern. Der Landkreis hat umgehend eine Schutzzone mit einem Radius von drei Kilometern um den Mastbetrieb eingerichtet.

Strenge Maßnahmen für Geflügelhalter in der Region

Für alle Geflügelhalter innerhalb der neu eingerichteten Schutzzone gelten ab sofort verschärfte Auflagen. Die zentrale Maßnahme ist eine strikte Stallpflicht, die besagt, dass sämtliches Geflügel nicht mehr ins Freie gelassen werden darf. Diese Vorkehrung soll verhindern, dass sich das Virus über Wildvögel oder andere Kontakte weiter ausbreitet. Die „Märkische Oderzeitung“ hatte zuerst über diesen tragischen Vorfall berichtet.

Wiederholte Ausbrüche der Geflügelpest in Brandenburg

Dies ist bereits der dritte größere Ausbruch der Vogelgrippe in Brandenburg innerhalb weniger Monate. Bereits im Januar mussten in einem Putenmast-Betrieb im Landkreis Märkisch-Oderland rund 18.000 Tiere getötet werden. Nur einen Monat später, im Februar, brach die Seuche in einem Putenbestand im Kreis Ostprignitz-Ruppin im Nordwesten Brandenburgs aus, wo weitere 13.500 Tiere betroffen waren.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Seit dem vergangenen Herbst hat das Brandenburger Agrarministerium insgesamt 18 Fälle von Vogelgrippe bei Nutzgeflügel registriert. Infolgedessen wurden bereits mehr als 250.000 Tiere vorsorglich getötet. Die Geflügelpest, verursacht durch das hochansteckende Virus H5N1, verläuft bei vielen Vogel- und Geflügelarten häufig tödlich und wird primär durch Wildvögel in die Mastanlagen eingeschleppt.

Die charakteristischen Peking-Enten, erkennbar an ihrem weißen Gefieder, dem orangefarbenen Schnabel und ihrem aufrechten Gang, sind nun das jüngste Opfer dieser anhaltenden Seuchenwelle. Die Behörden betonen die Notwendigkeit der rigorosen Maßnahmen, um die Tierbestände und die regionale Geflügelwirtschaft zu schützen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration