Wolf auf der Autobahn A13 bei Mittenwalde angefahren: Polizei musste schwer verletztes Tier erschießen
In Brandenburg hat sich am Morgen ein tragischer Verkehrsunfall auf der Autobahn A13 bei Mittenwalde ereignet. Ein Auto erfasste einen Wolf, der die Fahrbahn überquerte, und verletzte das Tier dabei schwer. Die Autofahrerin blieb zwar unverletzt, doch ihr Fahrzeug wurde so stark beschädigt, dass es abgeschleppt werden musste.
Schwer verletzter Wolf flüchtet zunächst von der Unfallstelle
Nach dem Zusammenstoß rannte der Wolf zunächst von der Unfallstelle weg, obwohl er erhebliche Verletzungen erlitten hatte. Die alarmierte Polizei begann umgehend mit der Suche nach dem verletzten Raubtier, um die Gefahr für den Verkehr und das Tierleid zu minimieren.
Die Beamten fanden den Wolf schließlich auf einem Grünstreifen entlang der Autobahn. Das Tier war in einem so kritischen Zustand, dass eine Rettung nicht mehr möglich erschien.
Entscheidung zur Tötung nach Rücksprache mit Wolfbeauftragtem
Die Polizei zog den zuständigen Wolfbeauftragten der Region zu Rate, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Gemeinsam kamen sie zu dem Entschluss, dass eine Erlösung des schwer verletzten Wolfes die einzig humane Lösung darstellte. Die Polizisten übernahmen diese traurige Aufgabe und erschossen das Tier, um sein Leiden zu beenden.
Dieser Vorfall unterstreicht die zunehmenden Herausforderungen, die durch die Rückkehr der Wölfe in deutsche Kulturlandschaften entstehen. Insbesondere an stark befahrenen Verkehrswegen wie Autobahnen kommt es immer wieder zu gefährlichen Begegnungen zwischen Wildtieren und Fahrzeugen.
Die Polizei Brandenburg bittet Autofahrer, in wolfsreichen Gebieten besonders aufmerksam zu fahren und bei Sichtungen von Wildtieren auf der Fahrbahn umgehend die Notrufnummer zu wählen. Der Vorfall bei Mittenwalde wird nun dokumentiert und dient als weiterer Datenpunkt für das Wolfsmanagement in der Region.



