Streufahrzeug rutscht bei winterlichem Einsatz in Bremerhavener Hafenbecken
Bei einem winterlichen Räumeinsatz ist es in Bremerhaven zu einem spektakulären Unfall gekommen. Ein Streufahrzeug rutschte auf einer glatten Rampe ab und stürzte in das Hafenbecken der norddeutschen Hafenstadt. Der Fahrer des Fahrzeugs konnte sich in letzter Sekunde aus dem eiskalten Wasser retten, wie die Polizei mitteilte.
Glatte Rampe und starkes Gefälle als Ursache
Der 25-jährige Mann war mit dem knapp 2,5 Tonnen schweren Trecker im Einsatz, um den Anlegebereich bei der Hafenkanalfähre Columbushopper vom Schnee zu befreien und zu streuen. Auf einer stark abfallenden Rampe, die durch die winterlichen Verhältnisse extrem glatt geworden war, verlor das Fahrzeug plötzlich die Haftung. Innerhalb weniger Sekunden rutschte das Streufahrzeug unkontrolliert ins Wasser des Hafenbeckens, wo es teilweise versank.
Fahrer hat Glück im Unglück
Der Fahrer konnte sich in dieser kritischen Situation selbst aus dem etwa 0,2 Grad kalten Hafenwasser befreien. Trotz der eisigen Temperaturen und des Schocks erlitt er keine schwerwiegenden Verletzungen. Aus Vorsichtsgründen wurde der 25-Jährige dennoch in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, wo er medizinisch untersucht und betreut wurde. Die schnelle Selbstrettung des Mannes verhinderte Schlimmeres, betonten die Einsatzkräfte vor Ort.
Aufwendige Bergungsaktion mit Schwimmkran und Tauchern
Nachdem der Fahrer in Sicherheit war, begann eine aufwendige Bergungsaktion für das im Hafenbecken liegende Streufahrzeug. Spezialisierte Einsatzkräfte setzten einen Schwimmkran ein, um das schwere Fahrzeug aus dem Wasser zu heben. Zusätzlich waren Taucher im Einsatz, um die Bergung zu unterstützen und mögliche Schäden am Fahrzeug oder an der Hafenumgebung zu begutachten. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich aufgrund der winterlichen Bedingungen und der Lage des Fahrzeugs als besonders herausfordernd.
Der Vorfall unterstreicht die Gefahren, die winterliche Einsätze für Räum- und Streudienste mit sich bringen können. Insbesondere in Hafenbereichen mit steilen Rampen und glatten Oberflächen ist besondere Vorsicht geboten. Die Polizei und die zuständigen Behörden untersuchen den genauen Hergang des Unfalls, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden.



