ADAC-Rettungshubschrauber 'Christoph 28' in Fulda: 1.279 Einsätze im letzten Jahr
Der einzige ADAC-Rettungshubschrauber in Hessen, 'Christoph 28', ist im vergangenen Jahr bei insgesamt 1.279 Einsätzen unterwegs gewesen. Diese Zahl liegt nahe an den 1.287 Einsätzen aus dem Jahr 2024, wie der ADAC mitteilte. Der Hubschrauber ist seit 1984 am Klinikum Fulda stationiert und spielt eine entscheidende Rolle in der Notfallversorgung der Region.
Häufigste Einsatzgründe: Unfälle und Herz-Kreislauf-Notfälle
Die meisten Einsätze von 'Christoph 28' erfolgten bei Unfällen, die 36 Prozent der Flüge ausmachten. An zweiter Stelle standen Notfälle im Zusammenhang mit dem Herz-Kreislauf-System, wie Herzinfarkte, mit einem Anteil von 29 Prozent. Diese Zahlen unterstreichen die Bedeutung des Hubschraubers für lebensbedrohliche Situationen.
Einsatzgebiete: Hessen, Bayern und Thüringen
Hessen war mit 1.100 Einsätzen im letzten Jahr das Haupteinsatzgebiet von 'Christoph 28'. Darüber hinaus flog der Hubschrauber auch nach Bayern (112 Einsätze) und Thüringen (57 Einsätze). Dies zeigt die regionale Reichweite und die enge Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg.
Team und weitere Luftrettungszentren in Hessen
Das Stationsteam in Fulda besteht in der Regel aus drei Piloten, fünf Notfallsanitätern und 15 Notärzten. Während eines Einsatzes sind immer ein Pilot, ein Notfallsanitäter und ein Notarzt an Bord. Neben dem ADAC-Zentrum gibt es in Hessen weitere Luftrettungsstandorte in Frankfurt, Kassel, Gießen und Reichelsheim im Wetteraukreis, für die jedoch noch keine aktuellen Zahlen vorliegen.
Bundesweite Entwicklung der ADAC-Luftrettung
Bundesweit verzeichnete die ADAC-Luftrettung im letzten Jahr 48.908 Einsätze, was einen leichten Rückgang im Vergleich zu 49.048 Einsätzen im Jahr 2024 bedeutet. Trotz dieses Rückgangs bleibt die Luftrettung ein unverzichtbarer Bestandteil des deutschen Rettungswesens.



