Bombendrohung bei Teterower Stadtwerken: Zweiter Alarm innerhalb weniger Wochen
Bombendrohung bei Teterower Stadtwerken: Zweiter Alarm

Bombendrohung bei Teterower Stadtwerken: Zweiter Alarm innerhalb weniger Wochen

Die Mitarbeiter der Stadtwerke Teterow wurden am Freitagnachmittag abrupt aus ihrem Arbeitsalltag gerissen, als ein interner Alarm ausgelöst wurde. Alle Angestellten mussten sofort das Kundencenter am Markt sowie den Stammsitz in der Gasstraße verlassen, wie Andreas Grindel vom Technischen Management bei den Stadtwerken am Montag berichtete. Die Mitarbeiter hatten sich bereits auf das bevorstehende Wochenende eingestellt, als die unerwartete Evakuierung erfolgte.

Polizei durchsucht beide Standorte

Der Grund für die Evakuierung war äußerst brisant: Bei dem Energieunternehmen war eine E-Mail mit einer Bombendrohung eingegangen. Die Polizei rückte daraufhin an beiden Standorten mit je einem Streifenwagen an. Beide Objekte wurden anschließend umfassend untersucht, wie eine Polizeisprecherin auf Nachfrage bestätigte. Bei der Durchsuchung konnte jedoch kein Sprengsatz gefunden werden.

Der Absender der E-Mail wird derzeit noch ermittelt. Die Polizei geht davon aus, dass die Drohung nicht ernst gemeint war. Dennoch wurden alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, um die Mitarbeiter und die Öffentlichkeit zu schützen.

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Bereits zweiter Vorfall in diesem Jahr

In Teterow hat es in diesem Jahr bereits einen ähnlichen Vorfall gegeben. Mitte März musste ein Kinder- und Jugendtraining des SV Teterow 90 im Bergringstadion abgebrochen werden. Damals hatte der Verfasser in einer E-Mail mitgeteilt, zum Islam konvertiert zu sein und Sprengsätze sowohl auf dem Sportplatz als auch in den Gebäuden am Stadion platziert zu haben. Auch diese Drohung bestätigte sich nicht.

Die wiederholten Bombendrohungen in der Region sorgen für Verunsicherung bei den Einwohnern und den lokalen Unternehmen. Die Polizei betont, dass sie solche Vorfälle ernst nimmt und intensiv nach den Verantwortlichen sucht. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, um die Täter zu identifizieren und weitere Vorfälle zu verhindern.

Die Stadtwerke Teterow haben ihren Betrieb inzwischen wieder aufgenommen. Die Mitarbeiter kehrten nach der gründlichen Durchsuchung durch die Polizei an ihre Arbeitsplätze zurück. Dennoch bleibt die Sorge vor weiteren Drohungen bestehen, insbesondere angesichts der Häufung solcher Vorfälle in kurzer Zeit.

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