Glasfaser-Projekt in Neubrandenburg erfolgreich abgeschlossen
Ein bedeutendes Infrastrukturprojekt in der Neubrandenburger Innenstadt ist nun vollendet. Das Ärztehaus der Stadt wurde mit einer hochmodernen Glasfaser-Infrastruktur ausgerüstet, was nach Angaben der Beteiligten einen wesentlichen Beitrag zur digitalen Zukunft des Gesundheitsstandortes darstellt.
Von veraltetem Internet zu Hochgeschwindigkeitsanschlüssen
Bisher nutzten alle Gebäudenutzer einen gemeinsamen Internetanschluss, der den stetig wachsenden Anforderungen des modernen Praxisbetriebs nicht mehr gerecht werden konnte. Jetzt verfügt jeder Nutzer über einen eigenen Glasfaseranschluss mit Bandbreiten von bis zu 1.000 Mbit pro Sekunde. Diese deutliche Leistungssteigerung ermöglicht einen deutlich effizienteren Arbeitsablauf in den medizinischen Einrichtungen.
Herausforderungen bei der Umsetzung
Die Installation der neuen Technologie gestaltete sich jedoch alles andere als einfach. „Lange Flure und weit auseinanderliegende Treppenhäuser ließen einen einfachen Etagenaufstieg nicht zu“, erläutern die Verantwortlichen. Um größere Eingriffe in die Gebäudesubstanz des Bestandsgebäudes zu vermeiden, wurden die Glasfaser-Trassen geschickt durch vorhandene Schächte in den Sanitärbereichen geführt.
Bauleiter Sven Rösler betont, dass bei solchen Projekten individuelle Lösungen gefragt sind. „Durch die Nutzung vorhandener Schächte konnten wir die Arbeiten effizient und möglichst schonend umsetzen“, erklärt er. An der Realisierung waren neben den Neubrandenburger Stadtwerken auch weitere regionale Unternehmen beteiligt.
Teamarbeit als Schlüssel zum Erfolg
VAM-Geschäftsführerin Katja Marten beschreibt das Projekt als „eine Mega-Herausforderung“. Besonders wichtig war die Abstimmung der Arbeiten mit dem Praxisalltag. „Wir mussten die Termine so abstimmen, dass der Praxisalltag nicht beeinträchtigt wird“, so Marten. Sie lobt ausdrücklich die hervorragende Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten.
„Wir hatten verlässliche Ansprechpartner, kurze Abstimmungswege und immer schnelle Lösungen. Das hat den gesamten Prozess sehr angenehm gemacht. Wir waren ein super Team“, stellt die Geschäftsführerin klar. Diese reibungslose Kooperation trug maßgeblich zum erfolgreichen Abschluss des Vorhabens bei.
Mehr als nur schnelles Internet
Die neue Glasfaseranbindung bringt nicht nur unmittelbare Vorteile für den laufenden Praxisbetrieb. Sie stellt auch einen wichtigen Standortfaktor dar. „Ein wichtiger Standortfaktor bei der Suche nach neuen Ärztinnen und Ärzten“ sei so geschaffen worden, betont Katja Marten. In Zeiten des Fachkräftemangels im Gesundheitswesen kann eine moderne digitale Infrastruktur den entscheidenden Unterschied bei der Arztgewinnung machen.
Das abgeschlossene Projekt zeigt, wie durch innovative Lösungen und gute Zusammenarbeit auch in bestehenden Gebäuden eine zukunftssichere digitale Infrastruktur realisiert werden kann. Für Neubrandenburg bedeutet dies einen deutlichen Schritt nach vorn in der Digitalisierung des Gesundheitswesens.



