Kreisstraße bei Teterow für halbes Jahr gesperrt: Straßenbau zwischen Alt Sührkow und Peene-Brücke
Autofahrer in der Mecklenburgischen Schweiz müssen sich auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Der Landkreis Rostock hat angekündigt, die Kreisstraße 50 bei Teterow für ein halbes Jahr vollständig zu sperren. Betroffen ist ein 1900 Meter langer Abschnitt zwischen Alt Sührkow und der Brücke über die Peene, der ab Ende Mai beziehungsweise Anfang Juni grundhaft ausgebaut wird.
Umleitungen und Baubeginn im Frühsommer
Für die Bauzeit werden Umleitungen eingerichtet, die über die Bundesstraße 104, die Landesstraße 20 und die Kreisstraße MSE 45 über Neukalen weiter nach Lelkendorf und Groß Markow führen. Landwirtschaftliche Betriebe sowie Anwohner sind laut Kreisverwaltung bereits über die bevorstehenden Maßnahmen informiert worden. Die Maßnahme befindet sich derzeit noch in der Ausschreibungsphase, doch der Baubeginn ist für den späten Frühsommer fest eingeplant.
Kosten und frühere Sanierungen
Die Kosten für den grundhaften Ausbau der Fahrbahn schätzt der Landkreis auf rund 1,2 Millionen Euro. Bereits vor drei Jahren war die Brücke über den Peenekanal erneuert worden, was damals zu monatelangen Sperrungen führte. Ursprünglich hatte die Kreisverwaltung eine umfassende Sanierung der K 50 für die Jahre 2027/28 in Aussicht gestellt, doch nach der jüngsten Planung beginnt der Ausbau nun ein Jahr früher als vorgesehen.
Zeitplan und Freigabe
Die Freigabe des sanierten Abschnitts ist für November dieses Jahres geplant. Damit wird die Kreisstraße 50 für etwa sechs Monate nicht befahrbar sein, was insbesondere für Pendler und lokale Unternehmen erhebliche Umwege bedeutet. Der Landkreis Rostock betont, dass die Sanierung notwendig ist, um die Verkehrssicherheit und die Infrastrukturqualität in der Region langfristig zu verbessern.
Die frühere Sperrung aufgrund der Brückenerneuerung hat gezeigt, dass solche Bauarbeiten unvermeidlich sind, um die maroden Straßenabschnitte in der Mecklenburgischen Schweiz instand zu setzen. Die Kreisverwaltung appelliert an die Geduld der Anwohner und Verkehrsteilnehmer, während die dringend benötigten Arbeiten durchgeführt werden.



