Rekordhecht aus Carwitzer See: Angler holt 12-Kilo-Fisch bei Plattform-Arbeiten
Rekordhecht: 12-Kilo-Fang aus Carwitzer See

Rekordfang im Carwitzer See: Angler holt kapitalen Winterhecht

Ein passionierter Angler aus Feldberg hat im Carwitzer See einen außergewöhnlichen Fang gemacht. Wulf-Dietrich Becker, 71 Jahre alt, zog einen zwölf Kilogramm schweren und 113 Zentimeter langen Hecht aus dem eisigen Gewässer. Das Besondere daran: Eigentlich war der Mecklenburger an diesem eiskalten Februartag mit ganz anderen Arbeiten beschäftigt.

Angelplattformen für Barrierefreiheit im Fokus

Der Feldberger Angler wollte ursprünglich Angelplattformen auf dem zugefrorenen Carwitzer See positionieren. Diese speziellen Plattformen ermöglichen insbesondere Rollstuhlfahrern den Zugang zu den Schwimmstegen und damit ein barrierefreies Angelerlebnis. „Bei Eis in den Wintermonaten markiere ich die Strecken für unsere Gäste auf dem Eis, wo man laufen kann“, erklärt Becker, der in der Region auch als „Eisläufer“ bekannt ist.

Zufälliger Fang bei eisigen Temperaturen

Während der Arbeiten nutzte der erfahrene Angler die Gelegenheit und legte eine Angel aus. Die Bedingungen waren extrem: Es war so kalt, dass das Eisloch bereits wieder zugefroren war, als Becker später nach seiner Angel sah. Die Pose saß fest im Eis – und am Köder hing der kapitalen Hecht. Als Köder diente ein 13 Zentimeter langes Rotauge, das ebenfalls aus dem Carwitzer See stammte.

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„Im Winter sind die nicht so aktiv“, weiß der Fachmann über das Verhalten der Hechte in der kalten Jahreszeit. Dennoch konnte der Raubfisch dem Köder nicht widerstehen. Der denkwürdige Moment wurde natürlich fotografisch festgehalten.

Familienrekord und nachhaltige Verwertung

Mit diesem Winterhecht hält Wulf-Dietrich Becker nun den Familienrekord. Seit seinem Großvater, der ebenfalls Angler war, hatte kein Familienmitglied einen größeren Fang aus heimischen Gewässern gemacht. „Seit 1959 angele ich und bin seit 1965 im Angelverein“, berichtet der 1954 geborene Angler.

Der gefangene Hecht wurde übrigens sinnvoll verwertet: Er landete in der Pfanne und reichte sogar noch für einen Gast. „Grundsätzlich werden die gefangenen Fische sinnvoll verwertet und nicht an Tiere verfüttert“, betont Becker nachdrücklich.

Internationale Angel-Erfahrung und Engagement

Der passionierte Angler ist nicht nur in heimischen Gewässern unterwegs. Seine Erfahrungen reichen von Island über Norwegen und Schweden bis nach Kuba und in die Mittelmeerregion. Als Gründer des Steinbeißerteams konnte er sogar internationale Erfolge erzielen – das Team holte 2015 den ersten Platz bei einem Meeresangelwettkampf in Island.

Heute kümmert sich der Rentner um das Projekt „Ferien beim Angler“, das online präsentiert wird. Das Herzstück seiner Arbeit bleiben jedoch die barrierefreien Angelplattformen, die jetzt ins Wasser gezogen werden müssen, da der Wasserspiegel um mehr als einen Meter gesunken ist.

Wulf-Dietrich Becker steht mit seinem Wissen und seiner Erfahrung gern anderen Angelsportlern zur Seite und beobachtet kontinuierlich das Geschehen im Bereich der Feldberger Seen. Sein Engagement für barrierefreies Angeln und nachhaltige Fischerei macht ihn zu einer besonderen Persönlichkeit in der regionalen Anglerszene.

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