Schwerer Unfall legt Rügenbrücke lahm: Komplette Sperrung nach Lkw-Unfall
Die Rügenbrücke, eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen in Mecklenburg-Vorpommern, ist seit Dienstagmorgen vollständig für den Verkehr gesperrt. Ein schwerer Unfall mit einem Kleintransporter hat die lebenswichtige Verbindung zur Ostseeinsel Rügen lahmgelegt und sorgt für erhebliche Verkehrsbehinderungen.
Albtraum für Pendler und Urlauber wird Realität
Für Pendler, Einheimische und Urlaubsgäste ist eine gesperrte Rügenbrücke immer wieder ein Albtraum, der die Ab- und Zufahrt zur beliebten Ostseeinsel erheblich erschwert oder sogar komplett verhindert. Am Dienstagmorgen wurde dieser Albtraum Realität, als sich gegen 5.40 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der Brücke bei Stralsund ereignete.
Nach Angaben der Polizei kam der Fahrer des Transporters gegen 5.30 Uhr von der Insel Rügen und wollte auf das Festland fahren. Aus noch ungeklärter Ursache verlor der Fahrer dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Transporter stieß gegen eine Leitplanke, kippte seitlich auf die Fahrbahn und verlor dabei Betriebsstoffe wie Diesel, die auf die Fahrbahn austraten.
Bergungsarbeiten erfordern komplette Sperrung
Für die Reinigung der Fahrbahn von den ausgetretenen Betriebsstoffen und die Bergung des verunglückten Transporters musste die gesamte, etwa zwei Kilometer lange Rügenbrücke für den Verkehr gesperrt werden. Die Rügenbrücke gilt als Wahrzeichen der Ostseeinsel und ist eine zentrale Verkehrsader für die Region.
Der Verkehr auf der Bundesstraße 96 wird über den benachbarten und älteren Rügendamm umgeleitet. Autofahrer müssen dabei allerdings die Schließungen an der Ziegelgrabenbrücke beachten, die zum Rügendamm führt, wie ein Polizeisprecher mitteilte.
Fahrer bleibt unverletzt - weitere Details noch unklar
Erfreulicherweise soll der Fahrer des Transporters bei dem schweren Unfall unverletzt geblieben sein. Die genauen Umstände des Unfalls sind jedoch noch nicht vollständig aufgeklärt. Die Polizei ermittelt weiter zu den Ursachen des Vorfalls.
Weitere Einzelheiten zu den Bergungsarbeiten und der voraussichtlichen Dauer der Sperrung sind derzeit noch nicht bekannt. Die Behörden arbeiten mit Hochdruck daran, die wichtige Verkehrsverbindung so schnell wie möglich wieder freizugeben.



