Spielplatz-Sanierung in MV: Volksbanken vergeben wieder Fördermittel für sichere Spielplätze
Spielplatz-Sanierung: Volksbanken vergeben Fördermittel in MV

Spielplatz-Sanierung in MV: Volksbanken vergeben wieder Fördermittel für sichere Spielplätze

Neubrandenburg • Lesedauer: 3 min

Kaputte Bänke, veraltete Spielgeräte oder mangelnde Sicherheit – wo Spielplätze in Mecklenburg-Vorpommern dringend Erneuerungsbedarf haben, springen die Volks- und Raiffeisenbanken auch in diesem Jahr mit ihrer bewährten Spielplatzaktion ein. Die Initiative „Spielen? Aber sicher!“ geht bereits in ihre 18. Runde und sucht bis zum Monatsende neue Bewerber für Fördermittel.

Einfache Online-Bewerbung für öffentliche und private Träger

Kindergärten, Kitas, Schulen, Städte, Gemeinden sowie weitere Träger von Spielplätzen in Mecklenburg-Vorpommern können sich bis zum 31. März unkompliziert online um finanzielle Unterstützung für Instandsetzungen und Modernisierungen bewerben. Die Bewerbung erfolgt über die spezielle Seite vr-mv.de/sas, wo alle notwendigen Informationen und Formulare bereitstehen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Im Fokus der Förderung stehen Maßnahmen, die die Sicherheit und Nutzbarkeit der Spielplätze erhöhen. Dazu zählen laut Angaben der Banken die Reparatur oder Erneuerung von Spielgeräten, die Beseitigung von Sicherheitsmängeln sowie weitere notwendige Arbeiten, die den Spielwert und die Unfallverhütung verbessern.

Mehr als eine Million Euro bereits investiert

Seit dem Start der Initiative im Jahr 2009 haben die Volksbanken und Raiffeisenbanken nach eigenen Angaben über eine Million Euro in die Sanierung, Wartung und Modernisierung von Spielplätzen in Mecklenburg-Vorpommern investiert. „Spielplätze sind kleine Abenteuerlandschaften – und sie müssen sicher sein. Wir wissen, dass notwendige Sanierungen schnell teuer werden“, erklärt Ronny Bauch, Sprecher der Volksbanken und Raiffeisenbanken, die Motivation hinter der langjährigen Aktion.

Der Nordkurier begleitet die Ausschreibung seit Jahren als Medienpartner und dokumentiert die positiven Auswirkungen der Fördergelder in den Gemeinden. Bauch betont, dass der Beitrag direkt Familien und Gemeinden vor Ort zugutekomme und die Lebensqualität in der Region steigere.

Erfolgreiche Projekte aus vergangenen Jahren

Im Jahr 2025 wurden mit insgesamt 12.000 Euro vier Projekte in der Seenplatte und der Mecklenburgischen Schweiz unterstützt, die aus 40 eingereichten Bewerbungen ausgewählt worden waren. Je 3.000 Euro erhielten die Kita „Traumzauberbaum“ in Groß Plasten, die Kita „Lütt Matten“ in Stavenhagen, die Kita „Groß Roges Knirpse“ in Groß Roge bei Teterow sowie die Gemeinde Altenhof westlich von Röbel für ihren Spielplatz.

In Vorpommern profitierten im vergangenen Jahr Kitas in Barth und Patzig sowie die Gemeinden Eixen, Züssow, Dargelin und Loissin von der finanziellen Unterstützung bei der Sanierung und Modernisierung ihrer Spielstätten. Die von der Volksbank Vorpommern vergebene Fördersumme belief sich hier auf insgesamt 15.000 Euro.

Hohes Interesse und sorgfältige Auswahl

Insgesamt hatten sich im vergangenen Jahr 160 Träger und Betreiber von Spielplätzen in ganz Mecklenburg-Vorpommern beworben, von denen 32 ausgewählt wurden und finanzielle Unterstützung erhielten. Nach Ende der aktuellen Bewerbungsfrist am 31. März werden die regionalen Volksbanken und Raiffeisenbanken die eingegangenen Anträge prüfen und die förderwürdigen Projekte auswählen. Die ausgewählten Träger werden im Anschluss persönlich informiert.

Die Spielplatzaktion der Volks- und Raiffeisenbanken hat sich zu einer festen Institution in der regionalen Förderlandschaft entwickelt und leistet einen wichtigen Beitrag zur Infrastruktur für Familien und Kinder. Durch die kontinuierliche Unterstützung konnten bereits zahlreiche Spielplätze in Mecklenburg-Vorpommern sicherer und attraktiver gestaltet werden.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration