Tag der offenen Töpferei 2026: Über 90 Werkstätten in MV laden zum Staunen ein
Tag der offenen Töpferei 2026: 90 Werkstätten in MV öffnen

Tag der offenen Töpferei 2026: Ein Fest für Keramik-Liebhaber in Mecklenburg-Vorpommern

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen des Frühlings erwachen die Töpfereien in Mecklenburg-Vorpommern zu neuem Leben. Die Drehscheiben beginnen zu rotieren, und die Öfen werden mit glühender Hitze befüllt, um eine Fülle von handgefertigten Unikaten vorzubereiten. Am 14. und 15. März 2026 ist es wieder soweit: Der Tag der offenen Töpferei lockt Besucher in über 90 Werkstätten im Nordosten Deutschlands. Damit ist Mecklenburg-Vorpommern Spitzenreiter unter den Bundesländern, was die Teilnehmerzahl betrifft, und bietet ein einzigartiges Ausflugsziel für Kunst- und Handwerksbegeisterte.

Die Koordinatorin hinter der erfolgreichen Aktion

Alexander von Stenglin, ein erfahrener Töpfer aus Picher bei Ludwigslust, betont die Bedeutung von Christiane Gregorowius aus Dambeck. „Sie hält die Töpferszene in MV zusammen und koordiniert das Event seit Jahren mit großem Erfolg“, erklärt er. Viele Kollegen sind dankbar für ihre Arbeit, denn der Tag der offenen Töpferei bringt nach dem langen Winter nicht nur finanzielle Einnahmen, sondern auch frisches Leben in die oft einsamen Werkstätten. Die Besucher können von 10 bis 18 Uhr hinter die Kulissen schauen und mit den Künstlern ins Gespräch kommen.

Urgestein Alexander von Stenglin: Von der Lehre zur internationalen Anerkennung

Alexander von Stenglin, aufgewachsen in Prerow auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, entstammt einer künstlerischen Familie. Seine Mutter war Weberin, und so umgaben ihn von Kindesbeinen an Keramikgefäße. Nach einer Lehrzeit in einem abgelegenen Dorf bei Rostock begab er sich auf Wanderschaft durch Thüringen und Sachsen-Anhalt, wo er in 15 verschiedenen Werkstätten Erfahrungen sammelte. Heute sind seine Werke in renommierten Sammlungen wie dem Nationalen Keramikmuseum in Taiwan oder dem Staatlichen Museum Schwerin zu finden. Gemeinsam mit seiner Frau Kat, einer Textilgestalterin, öffnet er seinen urigen Eichenhof in Picher für die Gäste.

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Neueinsteigerin Konstanze Wodsak: Frische Impulse in der Tonhalle Wismar

Während Alexander von Stenglin zu den erfahrenen Teilnehmern zählt, ist Konstanze Wodsak aus Wismar eine Neueinsteigerin beim Tag der offenen Töpferei. In ihrer „Tonhalle Wismar“ bietet sie nicht nur eigenes Geschirr an, sondern auch beliebte Töpferkurse an der Drehscheibe. „Hier können Jung und Alt selbst kreativ werden und eigene Stücke formen“, sagt sie. Ihre Kurse sind besonders bei Familien, Geburtstagsfeiern und Junggesellinnenabschieden gefragt. Konstanze Wodsak, die ihre Ausbildung bei Christiane Gregorowius absolvierte, freut sich darauf, ihre Leidenschaft mit den Besuchern zu teilen und die Hansestadt Wismar als kulturelles Highlight zu präsentieren.

Ein Blick auf die Vielfalt der teilnehmenden Töpfereien

Insgesamt laden 91 Töpfereien in Mecklenburg-Vorpommern zu diesem besonderen Wochenende ein. Die Bandbreite reicht von traditionellen Hofwerkstätten bis hin zu modernen Ateliers in Städten wie Wismar und Schwerin. Besucher können nicht nur fertige Kunstwerke bewundern, sondern auch live bei der Entstehung von Töpferwaren dabei sein. Die Veranstaltung stärkt das regionale Handwerk und fördert den Austausch zwischen Künstlern und der Öffentlichkeit.

Für alle, die mehr erfahren möchten, bietet die Übersichtskarte auf der offiziellen Website www.tag-der-offenen-toepferei.de eine detaillierte Liste aller teilnehmenden Werkstätten. Ein Besuch lohnt sich, um die einzigartige Handwerkskunst in Mecklenburg-Vorpommern zu erleben und vielleicht sogar ein persönliches Stück Keramik mit nach Hause zu nehmen.

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