Tödlicher Schlittenunfall in Mecklenburg-Vorpommern: Elfjähriger verliert sein Leben
Ein tragischer Unfall hat sich am Sonntagvormittag in der Gemeinde Kuchelmiß im Landkreis Rostock bei Krakow am See ereignet. Was als winterliches Vergnügen geplant war, endete in einer Katastrophe mit tödlichem Ausgang. Ein Transporterfahrer hatte drei Kinder an einem selbst gebauten Schlitten befestigt und zog sie durch verschneite Berge und Waldwege. Die Fahrt nahm ein abruptes Ende, als der Fahrer die Kontrolle verlor.
Schlitten prallt mit hoher Geschwindigkeit gegen Holzstämme
Gegen 11 Uhr kam es in der Nähe eines Campingplatzes in Kuchelmiß zu dem folgenschweren Unglück. Der Transporterfahrer war mit den drei Kindern im Schlepptau unterwegs, als er ins Rutschen geriet. Der an der Anhängerkupplung per Seil befestigte Plastik-Schlitten schleuderte daraufhin mit hohem Tempo frontal gegen einen Stapel Holzstämme. Die Aufprallkraft war verheerend.
Während ein elfjähriges Mädchen und ein 13-jähriger Junge mit leichten Verletzungen davonkamen, erlitt der elfjährige Junge aus Serrahn schwerste innere Verletzungen. Rettungskräfte versuchten vor Ort, den Jungen zu reanimieren, doch alle Bemühungen blieben erfolglos. Der Schüler verstarb noch an der Unfallstelle.
Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Tötung
Die Polizei sperrte den Unglücksort umgehend ab und leitete erste Ermittlungen ein. Die Dekra übernahm die technische Untersuchung des Unfallgeschehens. Inzwischen hat die Polizei Ermittlungen gegen den Transporterfahrer wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung aufgenommen. Die genauen Umstände, die zu dem Kontrollverlust führten, werden derzeit intensiv geprüft.
Die Gemeinde Kuchelmiß und die gesamte Region sind von dem tragischen Vorfall zutiefst erschüttert. Der Unfall wirft ernste Fragen zur Sicherheit bei solchen winterlichen Aktivitäten auf und hinterlässt eine Familie in tiefer Trauer.



