Vandalismus in Teterower Teichmühle trübt sonst erfolgreiches erstes Betriebsjahr
Vandalismus trübt erfolgreiches erstes Jahr der Teichmühle

Vandalismus-Vorfälle überschatten ansonsten gelungenes erstes Jahr der Teterower Teichmühle

Die Teterower Teichmühle hat nach der Winterpause einen deutlichen Aufschwung erlebt, doch mehrere Vandalismus-Vorfälle trüben die ansonsten positive Bilanz des ersten Betriebsjahres. Betreiber Toni Martens berichtet von unschönen Zwischenfällen, die die Freude über den erfolgreichen Neustart des Restaurants etwas dämpfen.

Besorgniserregende Vandalismus-Akte am Restaurant

Ein besonders beunruhigender Vorfall ereignete sich kürzlich, als Unbekannte einen Werbe-Aufsteller nahmen und ihn von außen unter den Türdrücker der Teichmühle stellten. „Das ist kein Kavaliersdelikt“, betont Martens nachdrücklich. Glücklicherweise bemerkten anwesende Gäste die Manipulation und informierten den Gastronomen, sodass die Tür – die gleichzeitig als Notausgang dient – noch geöffnet werden konnte.

Dies war nicht der einzige Vorfall in den vergangenen Wochen. Bereits zur Weihnachtszeit versuchten Unbekannte, einen der beiden kleinen Tannenbäume an der Eingangstür zu entwenden. Da die Bäumchen jedoch gut befestigt waren, blieb dieser Diebstahlversuch erfolglos. Ein anderer Aufsteller verschwand hingegen tatsächlich und wurde trotz intensiver Suche durch die Mitarbeiter nicht wieder aufgefunden.

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Positives Gesamtfazit trotz der Vorfälle

Trotz dieser unschönen Erlebnisse zieht Toni Martens, der das Restaurant seit April 2025 betreibt, ein überwiegend positives Fazit. „Die Teterower haben den Neustart in der Gaststätte angenommen und jede Menge gutes Feedback gegeben“, freut sich der 35-Jährige. Mittlerweile habe sich sogar bereits eine Stammkundschaft etabliert.

Eine anfängliche Herausforderung war die Etablierung des neuen Namens „Teterower Teichmühle“. Das Gebäude war jahrelang als „Stadtmühle“ bekannt, und einige Gäste berichteten von veralteten Online-Informationen, die das Restaurant als geschlossen auswiesen. Martens wählte den neuen Namen bewusst, da sich die Anfangsbuchstaben auf seinen und den Namen seines damaligen Partners bezogen.

Steigende Gästezahlen nach der Winterpause

Inzwischen hat sich der Name jedoch weitgehend durchgesetzt, und die Geschäfte laufen gut. „Nach der Winterpause hatten wir ab 15. Januar wieder geöffnet und danach hat sich der Gäste-Andrang Woche für Woche gesteigert“, berichtet Martens erfreut.

Interessanterweise beobachtet der Gastronom keine Zurückhaltung bei den Bestellungen trotz allgemeiner Preissteigerungen. „Wenn sie hierher kommen, dann bestellen sie das, worauf sie Appetit haben und nicht, was das preiswerteste Gericht ist“, stellt Martens fest. Die Gäste scheinen die Qualität und Atmosphäre der Teichmühle zu schätzen und gönnen sich entsprechend.

Obwohl Martens in den Vandalismus-Fällen keine Anzeige erstattet hat, hat er seine Sicht der Dinge in den sozialen Medien deutlich gemacht. Für ihn steht fest, dass solche Handlungen ernst zu nehmen sind und das gastronomische Engagement in Teterow nicht beeinträchtigen dürfen.

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