Vodafone modernisiert Kabelnetz in Mecklenburgischer Schweiz: Sendersuchlauf nötig
Vodafone-Kabelnetz-Umstellung in Mecklenburgischer Schweiz

Vodafone modernisiert Kabelnetz in Mecklenburgischer Schweiz

Der Telekommunikationskonzern Vodafone führt in der Region Mecklenburgische Schweiz eine umfassende technische Neuordnung seines Kabelnetzes durch. In der Nacht vom 30. auf den 31. März 2026 werden zahlreiche Fernseh- und Hörfunkprogramme auf neue Frequenzen verschoben. Diese Maßnahme betrifft mehrere Orte in der malerischen Region, darunter Neukalen, Stavenhagen, Malchin, Dargun, Teterow und Gnoien.

Automatische und manuelle Sendersuche erforderlich

Nach der technischen Umstellung ist bei vielen Empfangsgeräten ein frischer Sendersuchlauf notwendig. Vodafone-Empfangsgeräte, Geräte der früheren Unitymedia und Sky-Receiver sollten die Programme in der Regel automatisch neu finden. Der Netzbetreiber empfiehlt ausdrücklich, Kabel-Router und Receiver in der Umstellungsnacht am Stromnetz angeschlossen zu lassen und am folgenden Morgen zu überprüfen, ob alle gewohnten Sender verfügbar sind.

Für Geräte anderer Hersteller oder direkt am Kabelnetz betriebene Fernseher kann der Suchlauf manuell gestartet werden. Vodafone hat hierfür detaillierte Informationen auf einer speziellen Serviceseite im Internet bereitgestellt. Kunden wurden bereits im Vorfeld per Brief, E-Mail und Hausaushang über die anstehenden Veränderungen informiert.

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Technischer Hintergrund der Netzmodernisierung

Hintergrund der Maßnahme ist eine grundlegende technische Neuordnung im Vodafone-Kabelnetz. Der Konzern betreibt zwei zentrale Sendezentren in Frankfurt-Rödelheim und in Kerpen bei Köln. Von diesen Standorten aus werden die aufbereiteten TV-Signale in regionale Verteilstellen, sogenannte Hubs, eingespeist. In diesen Hubs kommen dann lokale und regionale Programme hinzu, bevor sie an die Endkunden verteilt werden.

Mit der aktuellen Umstellung führt Vodafone im gesamten Kabelnetz den NorDig-LCN-Standard ein. Dieser technische Standard ermöglicht es Empfangsgeräten, Programmplätze bei Frequenzverschiebungen automatisch anzupassen. Ein großer Vorteil für die Nutzer: Favoritenlisten müssen in der Regel nicht mehr manuell angepasst werden, wenn Sender ihre Position im Programmangebot wechseln.

Verbesserte Übertragungstechnik für Zukunftssicherheit

Zudem ändert sich die Übertragungstechnik für Standard-Definition-Sender (SD). Diese werden künftig mit einem moderneren Videokompressionsverfahren gesendet, während HD-Programme bereits in diesem effizienteren Format übertragen werden. Laut Vodafone dient die gesamte Netzmodernisierung dem langfristigen Ziel, mehr Spielraum für kabelbasierte Internetangebote zu schaffen und die technische Infrastruktur für zukünftige Anforderungen fit zu machen.

Die Umstellung erfolgt am regionalen Technikstandort für Kabelfernsehen in Neukalen und betrifft das gesamte Programmangebot in der genannten Region. Vodafone betont, dass mit diesen Maßnahmen die Grundlage für zukunftssichere Übertragungsqualität und erweiterte Serviceangebote geschaffen wird.

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