Wirtschaftsminister von MV nach schwerem A20-Unfall im Krankenhaus
Wirtschaftsminister MV nach A20-Unfall im Krankenhaus

Wirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern bei schwerem A20-Unfall verletzt

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A20 bei Lindholz im Landkreis Vorpommern-Rügen ist der Wirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Wolfgang Blank, verletzt worden. Das bestätigte sein Ministerium am Mittwoch. Der parteilose Minister liege im Krankenhaus, sei jedoch ansprechbar und habe bereits mit seinem Büro telefoniert. Insgesamt wurden bei dem Unfall drei Personen verletzt.

Zusammenstoß mit Sicherungswagen der Autobahnmeisterei

Laut Polizeiangaben kam es am Morgen auf der A20 in Fahrtrichtung Rostock zu einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Lkw. Bei dem Lastwagen handelte es sich um einen Sicherungswagen der Autobahnmeisterei, der zwischen den Anschlussstellen Bad Sülze und Tessin von der Standspur auf die linke Spur wechselte. Dabei kollidierte er mit dem Auto, das anschließend gegen die Mittelleitplanke prallte und sich überschlug.

Schwere Verletzungen und Rettungseinsatz

Der Fahrer und der Mitfahrer des Autos – darunter Wirtschaftsminister Blank – wurden schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Rostock geflogen. Der 61-jährige Lkw-Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei geht davon aus, dass der Sicherungswagen ursprünglich auf der linken Fahrspur eine Baustelle absichern wollte.

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Vollsperrung der A20 und Verkehrseinschränkungen

Die A20 wurde ab der Anschlussstelle Bad Sülze vollständig gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet. Erst am Nachmittag konnte die Autobahn wieder freigegeben werden. Allerdings gelten an der Unfallstelle vorübergehend Geschwindigkeitsbeschränkungen auf 80 Kilometer pro Stunde, da die Leitplanke beschädigt wurde. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf mehr als 135.000 Euro.

Ermittlungen zum Unfallhergang laufen

Die Polizei ermittelt weiterhin zum genauen Unfallhergang. Ein Unfallgutachter ist bereits im Einsatz. Erste Berichte zu dem Vorfall waren zuvor von der „Ostseezeitung“ veröffentlicht worden.

Reaktionen aus Politik und Landesregierung

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) zeigte sich bestürzt über den Unfall ihres Ministers. „Die Nachricht hat mich und die Landesregierung schwer getroffen“, teilte sie mit. Schwesig konnte zwischenzeitlich kurz mit Blank telefonieren. Es gehe ihm den Umständen entsprechend. „Ich wünsche Wolfgang Blank und allen anderen Unfallbeteiligten und auch ihren Familien alles Gute. Die Gesundheit steht jetzt an erster Stelle.“ Auch Fraktionen im Schweriner Landtag übermittelten Genesungswünsche.

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