Burgwallinsel Teterow: Kiosk-Neustart am 1. Mai nach einem Jahr Pause
Burgwallinsel: Kiosk-Neustart am 1. Mai

Die idyllische Ruhe auf Teterows Burgwallinsel neigt sich dem Ende zu. Ein ganzes Jahr lang war das Eiland ein verträumtes und menschenleeres Fleckchen Erde – ein ungewöhnlicher Zustand für das touristische Aushängeschild der Bergringstadt. Nachdem sich zum Saisonstart 2025 der bisherige Pächter der Gaststätte „Wendenkrug“ verabschiedet hatte und die Fähre mangels qualifizierten Personals nicht mehr ablegen durfte, war die Insel monatelang von der Öffentlichkeit abgeschnitten. In diesem Jahr soll nun alles besser werden. Die Zeichen dafür stehen gut.

Neuer Pächter für den Kiosk gefunden

Ein neuer Fährmann ist bereits gefunden, und pünktlich vor dem geplanten Saisonstart steht nun auch fest, wer den Kioskbetrieb im „Wendenkrug“ führen wird. Auf die Ausschreibung des gastronomischen Angebots hatten sich insgesamt fünf Interessenten gemeldet. „Wir hatten drei Vorort-Besichtigungen, und am Ende ist nur noch ein Bewerber übriggeblieben, der ernsthaftes Interesse gezeigt hat“, berichtet Andreas Grindel, technischer Manager der Teterower Stadtwerke.

Alexander Erlewein übernimmt

Um das leibliche Wohl der Gäste kümmert sich fortan Alexander Erlewein, ein 57-jähriger Teterower mit gastronomischer Erfahrung. In den vergangenen Jahren sammelte er unter anderem auf einem Campingplatz in Graal Müritz und am Neukalener Hafen Erfahrungen. Erlewein freut sich auf seine Aufgabe und hat in den letzten Tagen kräftig gewirbelt, um für den Saisonstart am 1. Mai gerüstet zu sein. Die Außenbestuhlung steht bereits, die Sonnenschirme sind platziert. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung und werde mein Bestes geben, dass dieses touristische Kleinod wieder zu dem wird, was es einmal war“, zeigt er sich zuversichtlich.

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Kulinarisches Angebot: Räucherfisch und mehr

Was erwartet die Gäste im Burgwall-Kiosk? Regelmäßig möchte Erlewein frischen Räucherfisch anbieten – das gehöre für ihn einfach zu einer Inselgastronomie. Schon am Eröffnungstag soll der Fisch serviert werden. Auf der Speisekarte stehen unter anderem Aal in Aspik, Bratkartoffeln mit Sauerfleisch und Fischbrötchen in verschiedenen Variationen. Auch Softeis wird nicht fehlen, und die Getränke sollen zu moderaten Preisen angeboten werden.

Eingeschränkte Öffnungszeiten zum Start

Das gastronomische Angebot startet zunächst auf Sparflamme. Der Kiosk ist in der Saison vorerst nur von Freitag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 11.30 bis 20 Uhr geöffnet. Das wurde zwischen Betreiber und Stadtwerken abgestimmt. „Wenn das Angebot gut angenommen wird, hoffe ich, dass wir die Öffnungszeiten noch erweitern können“, sagt Erlewein. Andreas Grindel bestätigt: „Wir wollen erst einmal schauen, wie es anläuft, und dann kann man jederzeit über das Thema reden.“ Auch der Fährverkehr ist vorerst eingeschränkt: Gäste werden nur von Mittwoch bis Sonntag auf die Insel übergesetzt; montags und dienstags ist das Inseltaxi nicht im Einsatz.

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