Ex-Döner-Chef aus Wittenberg: Traum vom Westen geplatzt
Ex-Döner-Chef aus Wittenberg: West-Traum geplatzt

Rauf Sahin aus Wittenberg hatte einen großen Traum: Er wollte im Westen Deutschlands neu durchstarten. Der ehemalige Chef des „City Döner Hauses“ verkaufte sein Haus in Wittenberg, gab seine Existenz auf und zog nach Hildesheim. Doch der Neuanfang scheiterte. Enttäuscht kehrte er in seine Heimatstadt zurück.

Der Schritt in die Ungewissheit

Jahrelang hatte Sahin in Wittenberg ein erfolgreiches Geschäft geführt. Dennoch reifte in ihm der Wunsch nach Veränderung. „Ich wollte noch einmal etwas Neues wagen“, sagt er. Der Westen schien ihm verheißungsvoll. Er investierte all seine Ersparnisse in ein neues Lokal in Hildesheim. Die Vorfreude war groß, die Erwartungen hoch.

Das Scheitern in Hildesheim

Doch bereits nach wenigen Monaten zeigten sich erste Rückschläge. Die Kunden blieben aus, die Umsätze waren enttäuschend. „Es lief einfach nicht“, berichtet Sahin. Er kämpfte ums Überleben, musste jedoch schließlich aufgeben. Der Traum vom Westen war geplatzt. „Ich habe alles verloren, was ich mir aufgebaut hatte“, sagt er mit Bedauern.

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Die Rückkehr nach Wittenberg

Schweren Herzens kehrte Sahin nach Wittenberg zurück. Ohne Haus, ohne Einkommen, aber mit wertvollen Erfahrungen. „Ich habe gelernt, dass der Osten doch meine Heimat ist“, reflektiert er. Der Blick auf die alten Bundesländer habe sich verändert: „Man denkt, im Westen ist alles besser, aber das stimmt nicht.“

Neue Perspektiven

Heute plant Sahin einen neuen Anfang in Wittenberg. Er möchte ein kleineres Lokal eröffnen, mit bescheidenem Konzept. „Ich werde nicht aufgeben“, betont er. Die Enttäuschung ist noch spürbar, aber die Zuversicht wächst. Seine Geschichte zeigt, dass Neuanfänge nicht immer gelingen, aber dass es sich lohnt, weiterzumachen.

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