Macron stellt Diskutanten beim Afrika-Gipfel in Kenia ruhig
Macron stellt Störer beim Afrika-Gipfel ruhig

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der zuletzt nicht von Erfolgen verwöhnt war, hat bei einem Afrika-Gipfel in Kenia für einen überraschenden Auftritt gesorgt. Während einer Podiumsdiskussion in Nairobi wies er Störer zurecht und erntete dafür Szenen-Applaus.

Macron greift beherzt ein

Eigentlich war Macron zu einem Wirtschaftsgipfel in die kenianische Hauptstadt gereist, um die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zu afrikanischen Staaten zu stärken. Doch für Aufmerksamkeit sorgte er vor allem mit einem Dauerlauf mit dem kenianischen Marathon-Champion Eliud Kipchoge und mit diesem Auftritt während einer Diskussionsrunde.

Die Moderatorin wunderte sich: „Sie kommen jetzt schon auf die Bühne? Sie warten nicht, bis Sie an der Reihe sind!“ Macron unterbrach die an Jugendliche gerichtete Diskussion und griff beherzt zum Mikrofon – ihm war es im Saal zu laut.

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„Hey, Hey, Hey!“

„Hey, Hey, Hey! Es tut mir leid, Leute. Aber es ist unmöglich, hier über Kultur zu sprechen. Es sind super motivierte Leute hier, die darüber reden wollen – und es geht bei diesem Lärm nicht“, rief Macron in den Saal. Dafür erntete er überraschend Beifall.

Er fuhr fort: „Das ist ein völliger Mangel an Respekt. Also schlage ich vor: Wenn ihr euch unter vier Augen unterhalten wollt oder über etwas anderes reden wollt – dann geht in andere Räume oder raus. Wenn ihr hierbleiben wollt, dann hört zu – und macht mit, okay? Danke!“

Macron reiste nach Kenia, um die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zu afrikanischen Staaten zu stärken. Nebenbei holte er sich ein paar Sympathiepunkte, die ihm zu Hause allerdings wohl wenig zugutekommen werden.

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