Schlechte Nachrichten für Urlauber und Anwohner in Warnemünde: Auf der Rostocker Straße wird in diesem Sommer entgegen früherer Ankündigungen weiter gebaut. Das Tiefbauamt der Stadt Rostock hat massive Schäden an der Straßenentwässerung festgestellt, die eine komplette Erneuerung der Leitungen erforderlich machen.
Schäden nicht mehr reparabel
Heiko Tiburtius, Leiter des Rostocker Tiefbauamtes, informierte den Warnemünder Ortsbeirat über die unerfreuliche Entwicklung. „Wir haben festgestellt, dass wir im Zuge der einzelnen baulichen Gewerke gerade an den Straßenbesserungseinrichtungen, also an den Straßenabläufen, und an den Zuleitungen, die auf der Südseite in den Gehweg gehen, der parallel zur Rostocker Straße verläuft, ein immens hohes Schadensbild haben“, erklärte Tiburtius. Dies sei „nicht mehr reparabel“.
Die Folge: Auf der Rostocker Straße zwischen Richard-Wagner-Straße und Fritz-Reuter-Straße sowie bei einigen Abläufen bis zur Poststraße müssen komplett neue Straßenentwässerungsleitungen verlegt werden. Auch im Fahrbahnbereich sei eine neue Leitung nötig. Ursprünglich war nur eine Fahrbahndeckenerneuerung geplant gewesen. „Das war vorher nicht erkennbar“, so der Amtsleiter. Nun könne man die selbstauferlegte Sommerpause nicht durchhalten.
Verkehr bleibt einstreifig möglich
Die unvorhergesehene Baumaßnahme wird von Ende Mai bis Ende Juli dauern. Der Verkehr auf der Rostocker Straße kann während dieser acht Wochen einstreifig parallel geführt werden. Grundsätzliche Sperrungen wird es nicht geben, versicherte Tiburtius.
Bereits im Jahr 2025 hatten städtische Baumaßnahmen während der Sommerzeit in Warnemünde bei Gästen und Anwohnern für Unmut gesorgt. Für 2026 war den Warnemündern in Aussicht gestellt worden, dass die Fertigstellung der Rostocker Straße bis Mai vollzogen sein solle. Schon zu Jahresbeginn hatte Tiburtius im Ortsbeirat ein Problem mit der Straßenentwässerung angedeutet, jedoch versichert, dass finale Arbeiten erst nach der Sommerpause angegangen würden. Die bauliche Sommerpause war von Ende Juni bis Ende August vorgesehen – nun wird durchgearbeitet.



