Neue Ostsee-Attraktion: Riesenrad in Warnemünde nimmt Gestalt an
In Warnemünde entsteht derzeit eine neue touristische Attraktion, die bereits für Aufsehen sorgt. Auf der Mittelmole wird ein imposantes Riesenrad mit dem Namen „Wheel of Excellence“ errichtet, das eine Höhe von 35 Metern erreichen wird. Die Aufbauarbeiten laufen seit dem 25. März auf Hochtouren, wobei erste Segmente bereits mit Kranhilfe montiert wurden und Gondelbauteile sowie Stützen per Lkw an den Kai transportiert wurden.
Wechsel des Betreibers und Hintergründe
Der neue Betreiber des Riesenrads ist Oscar Bruch Jr., ein Spross einer bundesweit bekannten Schaustellerfamilie. Er übernimmt den Standort von der bisherigen Betreiberfamilie Geisler aus Bentwisch, deren Pachtvertrag von der kommunalen Wohnungsgesellschaft Wiro nicht verlängert wurde. Das vorherige Riesenrad, das 55 Meter hohe „Eye 55“, wurde daraufhin im Januar abgebaut und an die polnische Ostseeküste verlegt.
Carsten Klehn, Sprecher der Wiro, betont: „Uns war wichtig, dass wieder eine touristische Attraktion auf der Mittelmole stattfindet.“ Allerdings hält der neue Betreiber seine genauen Pläne für die kommende Saison noch unter Verschluss. Erst mit der Bekanntgabe des Eröffnungstermins will er Details zu weiteren Angeboten neben dem Riesenradbetrieb preisgeben.
Kritik und Erwartungen der Anwohner
In der Vergangenheit gab es wiederholt Kritik an der Riesenradgastronomie und dem Begleitangebot. Anwohner und Hotelgäste aus Hohe Düne äußerten sich in Sozialen Medien besorgt über die Geräuschkulisse und Veranstaltungen wie Partys am Standort. Einige fühlten sich dadurch gestört, was zu Diskussionen über die Balance zwischen Tourismus und Lebensqualität führte.
Dennoch herrscht Vorfreude auf die neue Attraktion. Die fortschreitenden Aufbauarbeiten lassen vermuten, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis Touristen und Einheimische wieder hoch über Warnemünde auf den Ostsee-Horizont blicken können. Das „Wheel of Excellence“ verspricht, ein Highlight an der Küste zu werden und die touristische Infrastruktur der Region zu bereichern.



