Neues Parkhaus in Rostock-Hohe Düne: 220 Stellplätze für Bundesbedienstete
Parkhaus in Hohe Düne: 220 Stellplätze für Bundesbedienstete

Parkhaus-Bau in Rostocks Ostsee-Badeort schreitet zügig voran

Im beliebten Touristen-Hotspot Hohe Düne in Rostock wächst derzeit ein neues Parkhaus in die Höhe. Der Baufortschritt ist deutlich sichtbar, und bereits in wenigen Monaten soll die Eröffnung der Anlage gefeiert werden. Das achtgeschossige Gebäude wird insgesamt 220 Stellplätze bieten und entsteht auf einer Fläche von 4000 Quadratmetern am Kapitän-Hahn-Weg.

Bundesimmobilien als Bauherr mit speziellem Nutzungskonzept

Errichtet wird das Parkhaus von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die sich heute als BundesImmobilien bezeichnet. Der Grundstein wurde bereits im Oktober 2025 gelegt, wobei auch Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger von den Linken anwesend war. Die Bauarbeiten liegen trotz winterlicher Witterungsbedingungen voll im Zeitplan.

Die BundesImmobilien-Sprecherin Christian Worring bestätigte: „Die Übergaben an die Mieterinnen und Mieter können ab Juli 2026 erfolgen.“ Dies würde pünktlich zur Hauptsaison an der Ostsee geschehen. Allerdings steht die Parkanlage ausschließlich den Mietern der Bundesimmobilien zur Verfügung – Tagestouristen und Strandgänger werden ihre Fahrzeuge dort nicht abstellen dürfen.

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Hintergrund: Wohnungsbau für Bundesbedienstete

Der Bau des Parkhauses steht im direkten Zusammenhang mit dem Ausbau des Marienstützpunkts Hohe Düne. Mit der Erweiterung der militärischen Einrichtung wächst auch der Bedarf an Wohnraum für Bundesbedienstete. In unmittelbarer Nähe sollen in Kürze zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 50 neuen Wohnungen entstehen.

Parkhaus und Wohnungsbau werden zusammen Millionenbeträge kosten, wobei das Parkhaus-Projekt von der Firma Goldbeck als Generalübernehmer realisiert wird. Das Unternehmen mit Niederlassung in Rostock setzt dabei auf serielle Bauweise und ist auch für andere öffentliche Bauvorhaben im Land verantwortlich.

Architektonische Besonderheiten und Ausstattung

Das Parkhaus wird nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch gestaltet. Die Fassade erhält eine innovative Außenverkleidung durch Lamellen, die von den Wellen der Ostsee inspiriert sind. Ein blaues Muster soll diese maritime Inspiration optisch umsetzen.

Zur Ausstattung gehören:

  • Barrierefreie Stellplätze für Menschen mit eingeschränkter Mobilität
  • Abstellplätze für Motorräder und Fahrräder
  • Eine begrünte Dachfläche mit integrierter Photovoltaik-Anlage
  • Moderne Beleuchtungs- und Sicherheitssysteme

Die nachhaltige Energiegewinnung durch Solartechnik und die Dachbegrünung unterstreichen den ökologischen Anspruch des Bauvorhabens. Die maritime Gestaltung fügt sich zudem harmonisch in das Umfeld des Ostsee-Badeorts ein.

Auswirkungen auf den lokalen Parkraum

Während die 220 neuen Stellplätze den Parkdruck in Hohe Düne grundsätzlich verringern könnten, bleibt die Nutzung auf einen speziellen Personenkreis beschränkt. Für Besucher des Strandes und Tagestouristen ändert sich die Parkplatzsituation damit nicht. Die Bundesimmobilien betonen, dass das Parkhaus ausschließlich ihren Mietern vorbehalten bleibt.

Die Fertigstellung im Juli 2026 fällt zwar in die Hochsaison, bietet aber keine Entlastung für den allgemeinen Besucherverkehr. Die lokalen Behörden müssen weiterhin nach Lösungen für die Parkplatzproblematik in dem beliebten Ostsee-Badeort suchen.

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