Neues Parkhaus in Rostocks Ostseebad Hohe Düne: Nur für Bundesbedienstete
Parkhaus in Hohe Düne nur für Bundesbedienstete (03.04.2026)

Neues Parkhaus im Rostocker Ostseebad: Exklusiv für Bundesbedienstete

Im beliebten Touristen-Hotspot Hohe Düne in Rostock wächst derzeit ein neues Parkhaus in die Höhe. Der Bau schreitet zügig voran und soll bereits in wenigen Monaten fertiggestellt werden. Allerdings wird dieses Parkhaus nicht für die Allgemeinheit zugänglich sein, sondern steht ausschließlich Mieterinnen und Mietern der BundesImmobilien zur Verfügung.

Baufortschritt und geplante Eröffnung

Der Grundstein für das achtgeschossige Parkhaus wurde bereits im Oktober 2025 gelegt, wobei sogar Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger von den Linken anwesend war. Trotz winterlicher Witterungsbedingungen mit Schnee und Kälte liegen die Bauarbeiten laut Angaben der BundesImmobilien vollständig im Zeitplan. Die Übergabe an die Mieterinnen und Mieter ist ab Juli 2026 vorgesehen, was pünktlich zur Hauptsaison an der Ostsee erfolgen würde.

Hintergrund und Finanzierung des Projekts

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die sich heute als BundesImmobilien bezeichnet, ist der Bauherr dieses Projekts. Der Bau des Parkhauses ist direkt mit dem Ausbau des Marienstützpunkts Hohe Düne verbunden. Durch das Wachstum des Stützpunkts steigt auch der Bedarf an Wohnraum für Bundesbedienstete, weshalb am Standort Hohe Düne 22-27 in Kürze weitere Wohnungen errichtet werden sollen.

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Insgesamt sind zwei Mehrfamilienhäuser mit etwa 50 neuen Wohnungen geplant. Sowohl das Parkhaus als auch die Wohnungsbauten werden Millionenbeträge kosten und stellen eine bedeutende Investition in die Infrastruktur des Ostseebads dar.

Architektonische Besonderheiten und Kapazitäten

Das Parkhaus wird von der Firma Goldbeck als Generalübernehmer errichtet, die auch eine Niederlassung in Rostock unterhält. Die Bauweise erfolgt in serieller Methode, was eine effiziente Realisierung ermöglicht. Auf einer Fläche von 4000 Quadratmetern entstehen insgesamt 220 Stellplätze, die folgende Merkmale aufweisen:

  • Barrierefreie Parkplätze für Menschen mit Einschränkungen
  • Abstellplätze speziell für Motorräder und Fahrräder
  • Eine begrünte Dachfläche mit integrierter Photovoltaik-Anlage
  • Eine innovative Außenverkleidung durch Lamellen, die von den Wellen der Ostsee inspiriert sind

Die blaue Fassadengestaltung soll bewusst das maritime Flair der Ostsee widerspiegeln und sich harmonisch in das grüne Umfeld einfügen.

Einschränkungen für die Öffentlichkeit

Obwohl das Parkhaus in einem stark frequentierten Tourismusgebiet entsteht, wird es für Tagestouristen und Strandgänger nicht nutzbar sein. Die BundesImmobilien betont ausdrücklich, dass die Parkplätze ausschließlich den eigenen Mieterinnen und Mietern vorbehalten bleiben. Diese Regelung könnte in der Hauptsaison zu Diskussionen führen, wenn die ohnehin knappen Parkmöglichkeiten in Hohe Düne weiter eingeschränkt werden.

Die Firma Goldbeck, die für den Parkhausbau verantwortlich zeichnet, ist auch mit anderen öffentlichen Bauprojekten in der Region beauftragt, darunter die Errichtung neuer Musterfeuerwehrhäuser des Landes. Dies unterstreicht die Bedeutung des Unternehmens für die bauliche Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern.

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