Sandsäcke sollen gestrandeten Buckelwal vor Flachwasser schützen
Sandsäcke schützen gestrandeten Buckelwal

Die Arbeiten zur Rettung des vor der Ostsee-Insel Poel gestrandeten Buckelwals schreiten voran. Mitarbeiter einer privaten Hilfsinitiative haben rund 40 mit Sand gefüllte Big Bags auf einen Schwimmponton verladen und in die Kirchsee-Bucht gebracht. Dort liegt der Wal seit mehreren Tagen in einer künstlich ausgehobenen Mulde.

Barriere gegen Flachwasser

Die riesigen Sandsäcke sollen als Barriere um den Wal positioniert werden. Ziel ist es, zu verhindern, dass sich der rund zwölf Meter lange Meeressäuger bei steigenden Wasserständen weiter in die Flachwasserzone bewegt. Die Initiative hofft, ihn so in einer sicheren Position zu halten.

Rinne fast fertig

Am Morgen war eine rund 110 Meter lange und etwa zwei Meter tiefe Rinne fast fertiggestellt. Sie führt von der Mulde des Wals in tieferes Wasser. Nach dem Plan der Initiative soll der Wal durch diese Rinne entweder selbstständig ins tiefere Wasser schwimmen oder gegebenenfalls gezogen werden. Anschließend ist der Einsatz einer sogenannten Barge vorgesehen, einem nicht selbstfahrenden Lastkahn, der abgesenkt werden kann. Darin soll der Wal transportiert werden. Allerdings ist die Barge noch nicht vor Ort, und die Arbeiten werden durch starken Wind und Wellengang erschwert.

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Ein offizielles Go des Ministeriums für den neuen Transportplan steht noch aus. Der ursprünglich geplante Transport mit Plane und Pontons ließ sich nicht mehr realisieren.

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