Da hatte Kapitän Jens-Oliver Wermter aber ungewöhnliche Fahrgäste. Am Donnerstag musste er zu einem besonderen Auftrag ausrücken: Etwa 50 Schafe sollten von Rügen auf die Ostseeinsel Vilm gebracht werden. Eine Fahrt, die dem Kapitän sichtlich Freude bereitete.
Von einer Ostseeinsel zur nächsten
Den Auftrag für die tierische Überfahrt erhielt Wermter vom Bundesamt für Naturschutz, wie er dem Nordkurier erzählte. „Zweimal im Jahr fahre ich die Schafe. Einmal auf die Insel und dann wieder zurück“, sagte er. Von Greifswald aus startete der Kapitän um kurz nach 6 Uhr morgens zu dieser Sonderfahrt. Von Lauterbach auf Rügen aus wurden die Schafe auf die Naturschutzinsel Vilm gebracht. Gegen 15 Uhr legte er eigenen Angaben zufolge wieder in Greifswald an.
Das Schiff und die Rückfahrt
Sein Schiff für die Überfahrt, die Seebiene, ist ein Peilschiff aus dem Jahr 1963. Schiff, Kapitän und Schafe überstanden die Fahrt alle heil und freuen sich nun auf ein Wiedersehen im Herbst, wenn die Herde von der Insel Vilm zurückkehrt.



