Osterferienstart löst massive Verkehrsbelastung aus
Mit dem Beginn der Osterferien in Mecklenburg-Vorpommern und acht weiteren Bundesländern am Montag, dem 30. März 2026, rollt bereits am Freitag, dem 27. März, eine deutliche Stauwelle auf die Autobahnen in Richtung Ostsee zu. Der ADAC prognostiziert für das gesamte Wochenende vor Ostern erheblich mehr Verkehr auf den Fernstraßen, was insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern zu Engpässen führen wird.
Traditioneller Ansturm auf die Küstenregionen
Menno Gebhardt vom ADAC Hansa erklärt: „Traditionell zieht es viele Urlauber bereits vor den Feiertagen an die Küsten von Nord- und Ostsee.“ Besonders im Fokus stehen dabei die Regionen rund um Rostock, Rügen und Usedom. „Entsprechend ist auf den Zufahrtsstraßen mit erheblichen Verzögerungen zu rechnen“, warnt Gebhardt nachdrücklich.
Als besonders betroffen gelten laut dem Verkehrsclub folgende Autobahnabschnitte:
- Die A7 in Richtung Flensburg
- Die A1, A20 und A24 in Richtung Ostsee
- Der Abschnitt Lübeck – Rostock – Stettin auf der A20 als Stauschwerpunkt in Mecklenburg-Vorpommern
Kritische Zeitpunkte und Empfehlungen
Die stärkste Belastung erwartet der ADAC am Freitagnachmittag, wenn viele Reisende nach Schul- und Arbeitsende starten. Auch der Samstag gilt als kritisch, da durch den Bettenwechsel in zahlreichen Ferienunterkünften der Verkehr auf Nord-Süd- und Küstenrouten zusätzlich zunimmt.
Menno Gebhardt rät allen Autofahrern: „Das Wochenende vor den Osterferien gehört inzwischen zu den verkehrsreichsten Zeiten im Frühjahr. Durch den Ferienstart in neun Bundesländern und die hohe Nachfrage nach Urlaubszielen an Nord- und Ostsee kommt es bereits jetzt zu einer spürbaren Belastung auf den Straßen.“
Der ADAC empfiehlt daher folgende Maßnahmen:
- Mehr Zeit für die Fahrt einplanen, insbesondere bei Reisen am Freitagnachmittag oder -abend
- Auf verkehrsärmere Zeiten ausweichen, etwa in den frühen Morgenstunden oder am späteren Abend
- Aktuelle Verkehrsmeldungen regelmäßig prüfen
- Ausreichend Puffer für mögliche Verzögerungen einberechnen
Diese Vorsichtsmaßnahmen sind besonders wichtig, da die Kombination aus Ferienbeginn und traditionellem Ostsee-Tourismus zu einer außergewöhnlich hohen Verkehrsdichte führen wird.



